Auf dem "Sprung" durch Unna

von Silke Dehnert aus Unna | am 28.07.2010 | 46 mal gelesen |  8 Kommentare |   1 Bildkommentar | 12 Bilder
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Unna: Stadtspiegel | Drei Meter mit einem Satz, schneller als ein Sprinter, Sprünge wie ein Känguru und dazu noch die Welt von oben betrachten - das versprechen die „Sieben Meilenstiefel“, eine Art Sprungstelzen, die Sport und Spaß verbinden. Ich hab´ da mal einen Testlauf durch Unna gewagt. Hier meine Erfahrungen:
Die sieben Meilen habe ich bei meinem Testlauf durch Unnas City nicht geschafft, dafür aber jede Menge Aufmerksamkeit erfahren und zahlreiche, neugierige Blicke eingesammelt. Sprüche wie „Echt cool“, „Alter, wie geil“ oder „...das sieht ja interessant aus“ haben mich stets begleitet.
Aller Anfang war jedoch nicht ganz einfach. Wackelig und mit Stützhilfe einer Kollegin stapfte ich zunächst durchs Büro. Es folgten erste Alleingänge durch den Flur, wobei der Kopf unter dem Türrahmen stets eingezogen werden musste. Für mich eine ungewohnte Angelegenheit, komme ich mit meiner Körpergröße von 1,55 Metern doch sonst durch jede Lücke. Mit jedem Schritt mehr kam das Gleichgewicht zurück und dem Ausflug in die Fußgängerzone stand nichts mehr im Wege. Wie vom Hersteller versprochen, war ein selbstständiges Laufen nach zehn Minuten möglich.
Noch unsicher betrat ich die Massener Straße und die ersten staunenden Blicke waren mir sicher. Behutsam spazierte ich durch die Einkaufsmeile und gewann schnell an Sicherheit. Leicht federnd, mit großem Schritt und hohem Blickwinkel genoss ich die Szenerie. Ich hatte Spaß, eine Menge Spaß. Mut und Ehrgeiz wuchsen und es folgten erste kleine Sprünge. Könner der „Sieben Meilenstiefel“ katapultieren sich auf eine Höhe von 2,50 Meter, springen locker über eine Weite von fünf Metern und schlagen sogar Salti in Serie. Zu viel für mich, mir wurden nach einer Stunde langsam die Beine schwer. Wie Blei klebten die „Meilenstiefel“ jetzt an mir und die Konzentration ließ nach. Zeit für eine Pause bzw. das Ende des Testlaufes. Aber es hat super viel Spaß gemacht!

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Vor der Stadtspiegel-Geschäftsstelle in der Massener Straße.
Noch im Büro. Ich passe gerade so durch die Tür.
Im Fahrstuhl nach unten.
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