Ausstellungs-Preisträger "Licht und Schatten der Freiheit"

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Ausstellungs-Preisträger "Licht und Schatten der Freiheit" in der Evangelischen Stadtkirche Unna. (Foto: privat)

30 bildende Künstler waren dem Aufruf der Kirchenkreise Münster und Unna gefolgt: Zu Pfingsten wurden ihre Werke, die im Rahmen des Reformtions-Jubiläums Gedanken zu "Licht und Schatten der Freiheit" reflektierten, in der Evangelische Stadtkirche zuz Unna ausgestellt.

Zuvor hatten Dr. Heike Plaß und Pfarrer Dirk Heckmann mit einer Reihe von ihnen in der umgeräumten Christus-Kirche in Rünthe ein Wochenende lang die Thematik in Wort und Werk getestet.

Als nach sechs Wochen Bilanz gezogen wurde, waren die zahlreich gekommenen Ausstellungsbesucher mit von der Partie: Über 150 von ihnen hatten auf eigenen Bewertungsbögen ihre Beurteilung kenntlich gemacht. "Sie haben dabei intensiver hingeschaut als sonst," so die zufriedenen Veranstalter. Dass auch mal jemand Missbrauch eingestreut hat mit Super-Kumulierung haben die Juroren geschickt weggesteckt. Weise schließlich das Vorgehen, nicht einen, sondern fünf "SiegerInnen" auszuloben und mit je 222,22 Euro Preisgeld zu honorieren.

Finissage in der Stadtlirche

Hermann Schiefer schuf mit Gitarre und "Vater unser" in Kisuheli sowie Leonard Cohens "Halleluja" der Finissage in der Stadtkirche einen würdigen Rahmen; ein paar mehr "Gastgeber" hätte man sich in den Bankreihen wünschen mögen. Mit viel Beifall wurden sämtliche 30 Künstler verabschiedet, insbesondere die fünf "Sieger":  Joachim Ante aus Unna, Frauke Andrea Schütte und Elvira Sürig aus Schwerte,, Petra Zapatero aus Kamen sowie die hauptberuflich in kirchlicher Verwaltung tätige Margret Weiper aus Steinfurt mit der dreiteiligen Collage "Freiheit, wohin führt sie?"

Und besonderes Augenmerk auf ein erstmalig gezeigtes Werk aus Sonja Weis' Nachlass, der 2009 verstorbenen Unnaer Künstlerin: Ihr sieben Meter hohes Werk "Kontakt - Die Geschichte hinterlässt Spuren" thematisiert Spannung zwischen Macho und Frauen-Opferrolle? Wird dieses Werk langfristig seinen Platz an der Südwand der Stadtkirche finden?
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