AWO sammelt Unterschriften für ein neues Kitsagesetz

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Die Vorstandsmitglieder der AWO im Kreis Unna gehörten zu den ersten Unterzeichner der Unterschriften-Kampagne. (Foto: privat)

Seit Einführung des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) hat die AWO deutlich gemacht, dass durch das Gesetz keine auskömmlichen Rahmenbedingungen für die frühkindliche Bildung in NRW gegeben sind. Zuletzt hat eine AWO-Studie ein alarmierendes Fazit gezogen: Die Kindertagesstätten in NRW sind stark unterfinanziert.

Daraufhin wurden sehr klare Forderungen gestellt: Erzieherinnen und Erzieher gehen an ihre Grenzen, aufgrund dessen mehr Personal benötigt wird. Zudem benötigen Eltern ausreichende und hochwertige Betreuungsplätze für ihre Kinder und zudem muss die AWO als Träger ihre Einrichtungen mit einer hohen Qualität betreiben können.

Die designierte neue Landesregierung hat erkennen lassen, dass sie diesen Forderungen nach einer besseren und auskömmlichen Finanzierung der Kindertagesbetreuung grundsätzlich aufgreifen will. Da diese Ankündigung allerdings als zu vage und fern erscheint, fordert die AWO in NRW ein neues Kita-Gesetz mit einer differenzierten Förderung von grund- und kindbezogenen Kosten.

Unterschriften-Kampagne

Deshalb startet die AWO in NRW die Unterschriften-Kampagne „Rettung für unseres Kitas! Jetzt!“ zur Bekräftigung dieser Forderungen. Alle Mitglieder, Mitarbeitenden, Eltern und andere Interessierte werden dazu auf, die Kampagne mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Die Aktion läuft bis zum 29. Juni.

Die ausgefüllten Listen können bis zum 30. Juni in unserer Geschäftsstelle bei Herrn Laaser, Unnaer Str.29a, 59174 Kamen (Tel. 02307(91221-162) eingereicht werden. Gleichzeitig findet man weitere Informationen zur Unterschriften-Kampagne sowie den Link zur openPetition. Hier kann auch direkt unterzeichnet werden.
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