Bundespolizei warnt vor Leichtsinn am Bahnsteig

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Dortmund/Holzwickede. Das hätte nicht sein müssen: Gegen 6.35 Uhr überquerte am Dienstagmorgen, 10. Mai, eine Frau aus Holzwickede einen Bahnübergang am Sölder Bahnhof - trotz rotem Blinklichts und geschlossenen Halbschranken - und setzte ihren Weg anschließend mit Fahrrad über die Gleise bis zum Bahnsteig fort.

Der Triebfahrzeugführer der in den Bahnhof einfahrenden Eurobahn erkannte die Gefahr und leitete eine Notbremsung ein, um die Frau nicht zu überrollen. Circa 30 Meter vor dem Bahnsteig kam der Zug zum stehen.

Die 58-Jährige wollte sich zu ihrem lebensgefährlichen Handeln nicht äußern. Bundespolizisten führten ihr die Lebensgefahr, in der sie sich befunden hatte vor Augen. "Gerade bei einer lebenserfahrenen 58-jährigen Frau hätte man eine Vorbildfunktion für Kinder und andere Personen erwarten können", heißt es dazu.

Die Bundespolizei leitete gegen die Frau aus Holzwickede ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei eindringlich auf die Gefahren des Bahnverkehrs hin:

- Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung erst sehr spät wahrgenommen werden!

- Aufgrund von schnellfahrenden Zügen (auch in Bahnhöfen) ist der Gleisbereich zu meiden. Der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h beträgt bis zu 1.000 m!

- Züge sind schienengebunden und können nicht ausweichen
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