Diakonie verabschiedet Steffen Baumann als Vorstand

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Prominente Gäste: Zur Verabschiedung von Steffen Baumann (2. Reihe Mitte) als Vorstand der Diakonie Ruhr-Hellweg begrüßte Superintendent Hammer, Vorsitzender des Verwaltungsrates (3. Reihe links), Grußredner aus Politik und Wohlfahrt sowie Vertreter des Verwaltungsrates und der Mitgliederversammlung der Diakonie Ruhr-Hellweg. Nachfolger Steffen Baumanns wird Christian Korte (1. Reihe links). (Foto: drh/Hinrichs)

Knapp sieben Jahre führte Steffen Baumann als Vorstand die Geschicke der Diakonie Ruhr-Hellweg. Nun wurde er im Rahmen eines Festgottesdienstes im Gemeinsamen Kirchenzentrum Meschede offiziell verabschiedet. Zum 1. Oktober tritt Baumann ein neues Amt an: Er wird Vorstand des Deutschen Roten Kreuzes in der Region Hannover.

„Die Diakonie Ruhr-Hellweg ist Teil meiner selbst geworden“, bekannte Baumann. Die Entscheidung für die Zeit im Diakonischen Werk der Kirchenkreise Arnsberg, Hamm, Soest und Unna sei richtig und gut gewesen. Dennoch sei es nun genauso richtig, neue Wege einzuschlagen.

Baumann übernahm die Verantwortung für die Diakonie in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. „Es ist Ihr Verdienst, das Schiff der Diakonie Ruhr-Hellweg wieder auf Kurs gebracht zu haben“, so Superintendent Alfred Hammer, Verwaltungsratsvorsitzender der Diakonie, in seiner Festpredigt. „Sie sind ein Christenmensch. Wir haben etwas zusammen gewagt in diesen Jahren.“

Heute fährt die Diakonie mit ihren knapp 1.000 Mitarbeitenden in stabilem Fahrwasser. Jörg Lategahn, Mitglied des Verwaltungsrats der Diakonie, blickte zurück auf die Entscheidung für Steffen Baumann als Vorstand: „Wir suchten einen Betriebswirtschaftler für eine schwierige Aufgabe, und wir waren beeindruckt von deinem scharfen analytischen Verstand. Heute weiß ich: Wir haben alles richtig gemacht.“

Ein engagierter Diakoniker

Pfarrer Christian Heine-Göttelmann, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, überbrachte den Dank des Dachverbandes. „Man soll Systeme auch einmal verwirren, um sie zu verändern.“ Diesen Dienst habe Steffen Baumann der Diakonie erwiesen. Baumann, der als diplomierter Verwaltungswissenschaftler vor Antritt seines Vorstandsamtes zehn Jahre als Unternehmensberater tätig war, sei „kein kirchliches Ziehkind“, dennoch immer ein „engagierter Diakoniker“ gewesen. „Wir lassen Sie ungern gehen“, resümierte Heine-Göttelmann.

Thomas Becker, Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Soest e.V., wünschte ihm für seinen weiteren Weg Gottes Segen und dankte für die Zusammenarbeit:
„Bei Dir ging es immer direkt zur Sache. Man kam direkt auf den Punkt.“ Für die Kooperationspartner aus der Kommunalpolitik sprachen Ferdi Lenze, stellvertretender Landrat des Hochsauerlandkreises, und Christoph Weber, Bürgermeister der Stadt Meschede. Sie würdigten Baumann als wichtigen Ansprechpartner für den Hochsauerlandkreis und als „Menschen, der Herausforderungen stets angenommen und gemeistert“ habe: „Viele Menschen haben von Ihrem Tun profitiert.“

Auf das Wohl der Menschen hob auch Steffen Baumann in seinen abschließenden Worten ab: „Egal ob man für das Kronenkreuz der Diakonie oder für das Rote Kreuz arbeitet – oberstes Gut, für das wir uns einsetzen, ist die individuelle Menschenwürde. Wo diese Menschenwürde gefährdet ist, da engagieren wir uns. Wir begleiten die Menschen und machen sie stark für ihren weiteren Weg.

Christian Korte als Nachfolger

Die Diakonie Ruhr-Hellweg wird ihren Weg nun mit Christian Korte an ihrer Spitze fortsetzen. Der langjährige stellvertretende Vorstand tritt zum 1. Oktober. die Nachfolge von Steffen Baumann an.
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