Geschwister-Scholl-Gymnasium: Einmal Moskau und zurück

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Einen eindrucksvollen Einblick in die russische Geschichte gewann die GSG-Gruppe im Zarenpalais von Alexej Michailowitsch, dem Vater Peters des Großen. (Foto: GSG)

Alle zwei Jahre veranstaltet das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Zusammenarbeit mit dem russischen Gymnasium 1527 einen Schüleraustausch, bei dem mit einem aufregenden Programm den deutschen und russischen Schülern die Kultur und Geschichte des jeweils anderen Landes gezeigt wird. Zehn Tage lang lebten die Unnaer Schüler in ihren russischen Gastfamilien, in denen sie den Tagesablauf, die Sitten und Bräuche, darunter das obligatorische Teetrinken, kennenlernten.

Dazu gehörte auch, jeden Morgen mit den Gastschülern zur Schule zu gehen. Nach ein bis zwei Stunden Unterricht auf Russisch begann das vielfältige Tagesprogramm, das von den russischen Lehrerinnen und Schülern in liebevoller Organisation zusammengestellt worden war. Auf dem Programm standen neben kulturellen Veranstaltungen wie Stadtführungen, dem Besuch des Kosmonautenmuseums und des ehemaligen Zarensitzes sowie zweier Abendveranstaltungen, darunter der amüsante Besuch eines Theaters der russischen Volksmusik und des Staatszirkus, auch spaßige Events wie das Rollenspiel einer russischen Hochzeit.

Das Wetter war zwar nicht immer so, wie es sich die Unnaer „Moskaufahrer“ gewünscht hätten, aber als die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein den Fernsehturm „Ostankino“ bestiegen hatte und die Aussicht über die Großstadt genoss, war sich Begleitlehrerin Mirja Logemann sicher: „Das haben wir uns nach den verregneten ersten Tagen wirklich verdient!"
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