Geschwister-Scholl-Gymnasium: Erfolgreich bei "Jugend debattiert"

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Vincent Moßmeier und Daniel Tsvelenev mit ihren Mitschülerinnen Lisa Kraus und Joline Diete (v.l.n.r.), die sich als Jury-Mitglied bzw. Mitdebattantin außer Wertung bei der Veranstaltung engagierten. (Foto: GSG)

Besser hätte es kaum laufen können: Daniel Tsvelenew und Vincent Moßmeier traten bei der Regionalqualifikation des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ für das Unnaer Geschwister-Scholl-Gymnasium an – und beide schafften es unter die ersten fünf. Nun geht es zum Bezirks-Finale nach Iserlohn.

In dieser Debatte setzen sich Moßmeier und mit den Vor- und Nachteilen des Auswendiglernens auseinander. Ist es richtig, doch wieder einige längere Gedichte im Deutschunterricht fehlerfrei aufsagen zu können oder ist eine solche Form des Lernens nicht mehr mit heutigen pädagogischen Zielen und ganz besonders mit G-8-Anforderungen vereinbar?

In sehr anspruchsvollen Debatten loteten die jungen Kandidaten die Tragweite dieses Themas aus, setzten sich respektvoll aber bestimmt mit Gegenmeinungen auseinander – und hatten dann gerade mal eine gute halbe Stunde Zeit, um sich auf das nächste Thema vorzubereiten. Die beleuchtete dann den Sinn einer Auszeichnungspflicht für Fleisch, das aus Massentierhaltung stammt. Und auch hier wurde die Tragweite eines solchen Vorhabens eindrucksvoll untersucht.

Im Finale werden sich die Unnaer in der nächsten Woche mit der Frage beschäftigen, ob höhere Bußgelder von all jenen Mitbürgern erhoben werden sollen, die öffentliche Flächen gedankenlos verschmutzen. Sicherlich ein Thema, das ebenfalls sehr viele Aspekte zum Vorschein bringen wird.
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