Integrationsrat und Türkisch Islamische Gemeinde zu Unna e.V. laden zum gemeinsamen Fastenbrechen ein

Wann? 22.06.2016 22:00 Uhr

Wo? Rund um ihre Moschee, Höingstraße 20, 59425 Unna DE
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Unna: Rund um ihre Moschee |

Veranstaltung für Muslime und Nicht-Muslime am Mittwoch, 22. Juni, in der Moschee in der Höingstraße

Der Integrationsrat der Kreisstadt Unna und die Türkisch-Islamische Gemeinde zu Unna e.V. laden als Zeichen des guten Zusammenlebens und gegenseitiger Wertschätzung zum gemeinsamen Fastenbrechen (Iftara) im heiligen Monat Ramadan am Mittwoch, 22. Juni, ab 21.45 Uhr in die Moschee an der Höingstraße 20 ein.

Um den rituellen Ablauf zu würdigen, wird darum gebeten, mit dem Essen und Trinken bis nach Sonnenuntergang (ca. 22 Uhr) zu warten.

Um eine Voranmeldung wird gebeten bis Montag, 20. Juni, per Fax 02303-103 299 oder E-Mail: integrationsrat@stadt-unna.de beim Integrationsrat der Kreisstadt Unna oder unter Tel. 02303/16778 oder per Fax 02303-239 831 bei der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Unna e.V.

„Diese Einladung gilt für Muslime und Nicht-Muslime. Wir hoffen, dass viele Menschen unserer Einladung folgen werden, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen", so Ksenija Sakelsek, Vorsitzende des Unnaer Integrationsrates.

Hintergrund: Fastenbrechen

Muslime dürfen im Fastenmonat Ramadan tagsüber keine Nahrung zu sich nehmen. Im Islam ist das Fastenbrechen der abendliche Abschluss eines Fastentages während des Ramadan mit dem Abendgebet bei Einbruch der Dunkelheit. Traditionell wird als erstes entweder eine Olive oder eine Dattel gegessen. Im Christentum ist Fasten auch bekannt, wenn auch nicht so verbreitet. Das Fastenbrechen ist auch hier mit einem Fest oder einer besonderen Mahlzeit verbunden.

Seit dem Fastengebot vor ca. 1400 Jahren haben Muslime diesen Monat als eine Gelegenheit betrachtet, die Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft unter den Menschen zu verbreiten. In der gesamten Phase haben sie sich bemüht, Hungersnot entgegenzuwirken, armen Menschen zu helfen und die Waisen zu unterstützen. Diese dauerhafte Tat ist gewiss ein beispielhafter Vorzug.

Eine wichtige Funktion dieser Zeit ist, dem Menschen, der in der heutigen Gesellschaft immer mehr sich vom sozialen Umfeld abreißt, alleine ist und sich immer mehr von menschlichen Werten entfremdet hat, in das gemeinschaftliche Leben wieder zu gewinnen und einzugliedern. Der Ramadan ist die Zeit der Besinnung und der Barmherzigkeit, in der die Solidarität zwischen den Menschen gestärkt wird, damit auch der Frieden in der Gesellschaft. Der Mensch fastet im Monat Ramadan nicht nur für Gott, sondern auch für die eigene Erziehung des Körpers und des Geistes.
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