Köpfchen muss sein - Cecilia Aroso sucht ihr Glück bei Germany's Next Top Model

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Cecilia Aroso erstellt momentan eine SedCard, um sich als Model bei Agenturen zu bewerben. Dafür entstand auch dieses Bild. (Foto: Guhl)
 
Cecilia (3. v. r.) im Kreise ihrer Mitkonkurrentinnen beim Modelcastingwettbewerb „Germany‘s Next Top Model - by Heidi Klum“. (Foto: ProSieben/ Richard Huebner)

Man kann zu Casting-Wettbewerben stehen wie man will. Doch den Mut, sich vor laufender Kamera den Bewertungen einer Jury auszusetzen, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Auch die gebürtige Unnaerin Cecilia Aroso hat sich für die aktuelle Staffel von „Germany‘s Next Top Model“ Heidi Klum und Co. gestellt.

Die 18-Jährige nutzte ihre Chance und fuhr zum offenen Casting nach Köln. „Ich bin Fan der Sendung und habe über das Internet immer geschaut, wann es wieder losgeht“, berichtet uns die bildhübsche junge Frau. Als sie dann die Ankündigung sah, war für sie klar: „Da muss ich hin“. Denn eines ist für Cecilia klar: „Ich will Model werden - und am liebsten Laufstegmodel!“
Groß, schlank, ein gut geschnittenes Gesicht mit exotischem Flair - als Laie traut man ihr auf jeden Fall die große Karriere zu. „Aber wie das so eine Fachjury bewertet, ist ja nochmal eine ganz andere Frage“, weiß auch Cecilia.
Heidi Klum, Wolfgang Joop und Thomas Hayo besetzen in der aktuellen Staffel die Jury. Eine hochkraätige Jury mit viel Sachverstand. Dabei ist Cecilia auch klar: „In den vergangenen Staffeln ist es nicht gelungen, ein Top Model zu finden, dass wirklich bekannt geworden wäre.“

Und tatsächlich fällt kaum jemandem noch der Name einer vergangenen Gewinnerin ein. Da wären vielleicht Barbara Meier, Gewinnerin der zweiten Staffel, die mit ihren roten Haaren für Furore sorgte oder Lena Gercke, Gewinnerin der ersten Stafffel, die mit dem Fußballer Sami Khedira zusammen ist. Aber danach? „Erfolgreich im Job als Model waren oft die Mädels aus der zweiten Reihe“, weiß Cecilia Aroso. New York , Paris, Berlin - hier sind ehemalige Top Model-Kandidatinnen vermehrt zu finden. Und genau da möchte auch Cecilia Aroso hin.

Und so möchte die Unnaerin, die heute in Bergkamen wohnt, das Casting vor allem dafür nutzen, sich interessierten Arbeitgebern zu präsentieren.
Trotzdem war natürlich die Aufregung vor dem ersten Casting riesengroß. „Ich habe ganz genau überlegt was ich anziehe und wie ich mich bewegen will. Immerhin habe ich ja bis jetzt noch gar keine Laufstegerfahrung gesammelt“, gibt sie freimütig zu.

Laufsteg mit Drehpodest


Umso größer die Herausforderung. Denn direkt zum ersten Casting mussten die Mädchen vor Publikum vor laufenden Kameras über einen Laufsteg auf die Jury zugehen und am Ende auf einem Drehpodest stehenbleiben. „Das war schon echt hart“, erinnert sich Cecilia. „Aber ich habe es geschafft, einfach alles um mich herum auszublenden, da waren nur ich und die Jury“, erinnert sie sich an diesen einzigartigen Moment.

Und dann der Moment, den sich wohl alle Mädchen erhofft haben. „Die Jurymitglieder können auf einen Buzzer drücken , sobald ihnen ein Mädchen besonders gefällt – und bei mir hat Heidi sofort auf den Buzzer gehauen“, freut sich Cecilia über diese spontane positive Reaktion der „grand dame“. Damit war klar: Cecilia darf auch zum „Bikini-Casting“ antreten. „Das war dann natürlich extrem ungewohnt, da so halbnackt vor der Jury zu stehen“, gibt Cecilia zu. Ungwohnt auch die ständige Beobachtung durch die Kamera. „Leider vergisst man aber irgendwann die Kamera, und sagt dann vielleicht Dinge, die man besser nicht hätte sagen sollen. Von daher muss man wirklich die ganze Zeit hochkonzentriert sein“, berichtet Cecilia.

Zickenkrieg ist nicht gestellt


Und tatsächlich wurden so einige Dinge gesagt, die in der Mädelstruppe nicht so gut ankamen. „Was einem im Fernsehen dann als ‚Zickenkrieg‘ präsentiert wird, ist tatsächlich so, da ist nichts inszeniert“, wundert sich Cecilia über das Verhalten einiger Kandidatinnen. „Es gibt tatsächlich Mädchen, die durch ein besonderes Verhalten auf sich aufmerksam machen wollen – aber das wäre für mich nicht der richtige Weg“, macht Cecilia klar. „Man muss sich schon vorher klar machen, wie man so rüber kommen will und was man am Ende erreichen will, ohne Köpfchen geht das nicht“, so die Unnaerin.

Bestes Vorbild ist da wohl Heidi Klum selbst. „Die Heidi sucht da keine neue Freundin“, schmunzelt Cecilia. „So lange die Kamera an ist, ist sie präsent, ist die Kamera aus, ist Heidi auch direkt wieder weg.“

Wie es Cecilia bei „Germany‘s Next Top Model“ ergeht, ist ab morgen, 12. Februar zu sehen, um 20.15 Uhr startet die aktuelle Staffel auf Pro 7.
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