Kripo sucht Seniorenberater im und für den Kreis Unna

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Unter anderem in Rollenspielen werden die zukünftigen Beraterinnen und Berater auf ihre Aufgaben vorbereitet, so zum Beispiel auch in dieser Szene aus dem ShS-Schulungsprogramm zum Thema Zivilcourage: Übergriff im Bus - Kriminalhauptkommissar Volker Timmerhoff (mit Mütze) bedroht einen Fahrgast im Bus. (Foto: Eckert)

Das Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde Unna bietet auch im kommenden Jahr 2017 wieder ein Seminar für am Projekt „Senioren helfen Senioren“ (ShS) Interessierte an. Seniorinnen und Senioren können sich an diesem 22. Seminar, das über einen Zeitraum von fünf Tagen durchgeführt wird, beteiligen und zur sich zur Seniorenberaterin bzw. zum Seniorenberater ausbilden lassen.

In der Schulung, die von Montag, 13. März, bis Freitag, 17. März, im Gesundheitsamt in Unna stattfindet, werden unter anderem Antworten auf Fragen gegeben, wie beispielsweise: „Sind Senioren bevorzugte Opfer von Straftaten? Müssen Senioren Angst haben, sich in der Öffentlichkeit zu bewegen?“ Eine interessante Seminarwoche mit einem umfangreichen Themenkomplex erwartet die Seminarteilnehmer in dieser Woche – täglich von 8.30 bis 15.30 Uhr.

Seniorinnen und Senioren, die sich für dieses Seminar interessieren, sollten mitten im Leben stehen und Spaß daran haben, neue Erfahrungen zu sammeln und das Erfahrene in Vereinen, Seniorenkreisen, bei weiteren geeigneten Gelegenheiten oder im Rahmen einer Sicherheitspatenschaft ehrenamtlich weiterzugeben. Sie sollen als Multiplikatoren in ihrem Bekanntenkreis oder bei anderen Anlässen nicht nur über Kriminalität aufklären, sondern auch in der Lage sein, über die „Tricks der Täter“ und die Möglichkeiten des Schutzes richtige Präventionsarbeit anzubieten.

Intensive Vorbereitung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden intensiv, u.a. auch in Rollenspielen, auf ihre spätere, ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet. Es werden unter anderem folgende Themen vermittelt: Umgang mit Ängsten, Erläuterung des Täter- und Opferverhaltens, Ratenkauf sowie der Umgang mit Internetgeschäften. Ziel der Schulung ist die Verbesserung des Selbstschutzes, die Vermittlung von Kenntnissen im Umgang mit Ängsten, Täter- und Opferverhalten sowie Informationen über tatsächliche Sicherheitslagen und aktuelle Deliktsformen, um das subjektive Sicherheitsempfinden zu stärken.

Weiter wird geklärt, wer der zuständige Bezirksbeamte der angehenden Seniorenberaterinnen und Seniorenberater ist oder aber auch, wie man sich verhält, wenn man Zeuge eines Unfalls oder einer Straftat wird. Natürlich stehen das eigene Verhalten im Straßenverkehr sowie die Sicherung des eigenen Hauses bzw. der eigenen Wohnung ebenfalls mit im Stundenplan.

Kontinuierliche Fortbildung

Durch regen Kontakt mit dem Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz ist auch nach der erfolgreichen Seminarteilnahme eine kontinuierliche Fortbildung möglich, sodass die Beraterinnen und Berater in der Lage sind, über die „Tricks der Täter“ und die Möglichkeiten des Schutzes echte Aufklärungsarbeit anzubieten.

Anmeldungen

Die Teilnehmerzahl der Schulung ist auf 16 Senioren bzw. Seniorinnen begrenzt. Eine E-Mailadresse ist erforderlich. Anmeldungen werden beim Kommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Tel. 02307/9214414 (Kriminalhauptkommissarin Petra Landwehr) oder unter 02307/9214416 (Kriminalhauptkommissar Volker Timmerhoff) ab sofort entgegengenommen. Weitere Informationen zum Projekt gibt’s unter www.prosi-unna.de – dort ist auch das Anmeldeformular für die Bewerbung zum/zur Seniorenberater/in per Download abzurufen.
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