Mobiles lernen leicht gemacht - Unna ist ein einziger vernetzter Campus

Anzeige
Die Hellweg-Realschüler durften sich jetzt über 60 neue Laptops freuen, mit denen ihnen mobiles Lernen ermöglicht wird. (Foto: Böinghoff)
von Elke Böinghoff

Eigentlich sollte es so sein, dass alle Schüler ab der dritten Klasse zumindest uneingeschränkten Zugang zu einem Computer haben, nach Möglichkeit sogar einen eigenen Computer besitzen sollten. Doch die Realität sieht anders aus.

Zum Glück gibt es Organisationen, die sich dieses Missstandes annehmen. So wie „mobiles lernen“, einem Schwesterunternehmen der AfB. Hinter „mobiles lernen“ steht die Idee, möglichst vielen Schülern die Nutzung eines Laptops zu ermöglichen. In Unna ist es inzwischen geglückt, mit Schülern aller Unnaer Schulen einen einzigen drahtlos vernetzten Campus zu schaffen.

Hierfür bietet „mobiles lernen“ Eltern und Schülern klassenweise die Möglichkeit, einen neuen Laptop zu leasen. Dieser Leasingvertrag geht über drei Jahre. Für die Leasinggebühr sorgt „mobiles lernen“ für die aktuellste Software und Sicherheit und die Versicherung des Gerätes gegen Beschädung und Verlust.

„Wer die Leasinggebühr nicht zahlen kann, dem wird aus unserem Bildugnsfonds geholfen“, erklärt Dirk Fißmer, Pressesprecher „mobiles lernen“. In diesen Fonds zahlen Sponsoren wie die Sparkasse ein, um tatsächlich jedem Kind einer Klasse einen Laptop finanzieren zu können. „So ist noch kein Kind auf der Strecke geblieben“, ergänzt Dirk Fißmer.

Nach den drei Jahren wird der Laptop an die AfB weitergereicht, wo überwiegend behinderte Mitarbeiter die Geräte aufarbeiten und mit der aktuellsten Sofware ausstatten. Von hier aus geht der Laptop dann in den Verkauf zurück. Ein nachhaltiges Konzept, für dass es bereits zahlreiche Auszeichungen gab.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.