„Neue Maßnahmen greifen“

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Caritas-Geschäftsführer Ralf Plogmann ist sicher, dass die Unterschlagung ein Einzelfall bleiben wird.
Kreis Unna. Acht Monate nach Bekanntwerden der Unterschlagungen durch den damaligen Geschäftsführer des Caritasverbandes für den Kreis Unna sind die wesentlichen Maßnahmen zur Verhinderung solcher Fälle umgesetzt. „Die Situation, wie sie der damalige Geschäftsführer vorgefunden hat, wird sich nicht wieder ergeben“, erklärte der jetzige Geschäftsführer Ralf Plogmann. Die wichtigste Änderung betrifft die Überweisungen, die im Verband getätigt werden: Jede Transaktion funktioniert jetzt nur noch mit dem „Vier-Augen-Prinzip“, das bedeutet, dass neben dem hauptamtlichen Vorstand mindestens eine weitere autorisierte Person unterschreiben muss. Außerdem darf der hauptamtliche Vorstand nicht gleichzeitig die Geschäfte eines anderen eigenständigen Vereins führen, der in Geschäftsbeziehung mit der Caritas steht.
Knapp 318.000 Euro hatte der Ex-Geschäftsführer veruntreut, die Caritas war mit 43.000 Euro geschädigt. 8.000 Euro seien inzwischen zurückgezahlt worden, weitere Zahlungen sind zugesagt. „Ich bin zuversichtlich, dass wir den Schaden weiter reduzieren“, sagt Plogmann.
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