Palliativzentrum des Katharinen-Hospitals Unna wird für rund 800.000 Euro modernisiert

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Präsentieren die Umbaupläne des Palliativzentrums (v.l.): Oberarzt Dr. Boris Hait, Pflegeleiterin Cordula Burgerd, Architekt Timo Saß, Technischer Leiter Dietmar Berger und Geschäftsführer Wilfried Averhage. Um rund 200 Quadratmeter größer soll das Zentrum nach dem Umbau sein. (Foto: Stengl)
Unna: Katharinen-Hospital |

„Als das Palliativzentrum am Katharinen-Hospital Unna 1998 eröffnete, war das schon etwas Besonderes. Es war eins von nur etwa 20 in Deutschland. Ab November wird es das Schönste.“

Der Leitende Oberarzt des Palliativzentrums, Dr. Boris Hait, nimmt für die bevorstehende große Umbaumaßnahme auch gern Mehrarbeit in Kauf: Das komplette Zentrum im weißen L-förmigen Gebäude neben dem Katharinen-Hospital ist bereits mit der Einrichtung in den Altbau umgezogen. Bis zum November ist die Station 2C die neue Heimat des Zentrums. „Hier haben wir ebenfalls große Zimmer und ausreichend weitere Räume, so dass die Versorgung gut weitergehen kann“, ist Hait überzeugt. Anschließend geht es wieder zurück in die dann modernisierten Räume.
Mitarbeiter und Patienten des Katharinen-Hospitals sind schon an Bautätigkeiten gewöhnt. In den vergangenen Jahren wurden rund 30 Millionen Euro in Ausbau, Anbau und Umbau investiert. Und auch 2015 soll ein wichtiges Bauprojekt umgesetzt werden. Den Patienten des Palliativzentrums soll weiter die bestmögliche Versorgung in dann grundsanierten Räumlichkeiten geboten werden. Konkret bedeutet das: Die bestehende Palliativstation sowie die angrenzenden Bereiche der Palliativ-Tagesklinik sowie des Palliativmedizinischen Konsiliardienstes (PKD) werden vergrößert und modernisiert.
„Letztlich entkernen wir den jetzigen Bestand komplett, vergrößern die sieben Einzelzimmer und bauen neue Badezimmer“, schildert Geschäftsführer Wilfried Averhage die zentralen Bestandteile der Pläne. „Der Standard der Zimmer wird durch mehr Platz und neue Sanitäreinrichtungen erheblich verbessert“, verspricht Architekt Timo Saß.
Neben den Einzelzimmern werden die dazugehörigen Räume wie Wohnzimmer, Wohnküche, Wintergarten sowie Pflegearbeitsräume komplett renoviert und teils verlagert. Hinzu kommen – derzeit noch etwas abgetrennt gelegen – Räume für Tagesklinik und Konsiliardienst. „Es wird bis auf den Rohbau zurückgebaut“, beschreibt der technische Leiter Dietmar Berger die Arbeiten.
„Mit dem jetzigen Umbau passen wir die räumliche Struktur der Notwendigkeit der Zukunft an“, so Averhage. Vergrößert werden in diesem Zuge deshalb gleichzeitig die Flurbereiche und die Verbindung zur Tagesklinik, um eine noch bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung zu erreichen. Letztendlich gehe es darum, hier die Menschen so zu therapieren, dass sie zurück nach Hause können, betont Averhage.
Das Gesamtvolumen der Baukosten von rund 800.000 Euro wird zu einem Großteil – rund 500.000 Euro – vom Förderverein des Katharinen-Hospitals übernommen. Dafür wurden in den vergangenen Jahren zum Zweck der „Förderung der Palliativarbeit“ zahlreiche Spenden von vielen Mitgliedern und Einzelspendern geleistet. „Ihnen allen und den Verantwortlichen im Verein selbst gilt deshalb unser großer Dank“, betont Geschäftsführer Averhage.
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