Polizeimeldungen: Brutaler Raubüberfall und Fischwilderei

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Öffentlichkeitsfahndung nach Raubüberfall auf Einzelhandelsgeschäft: Brutale Tat wurde von Videoüberwachung aufgezeichnet. Wer erkennt den abgebildeten Täter? Foto: Polizei

Ein junger Mann hat sich nach einem Raubüberfall verletzt. Nach einem brutalen Überfall auf einen Handyshop im Januar wird nun öffentlich nach den Tätern gefahndet. Die Bundespolizei am Dortmunder Flughafen wundert sich über Fischwilderei und in Holzwickede verlor ein Fahrer wegen Alkoholeinflusses die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das sind die Polizeimeldungen für Unna/Holzwickede der vergangenen Tage.

Unna. Am Dienstagabend, 6. September, gegen 22 Uhr ist ein 19-jähriger Mann bei einem versuchten Raub verletzt worden. Der Kamener ging auf dem Gehweg der Massener Straße in Richtung Innenstadt, als aus einer Einfahrt zwischen Käthe-Kollwitz-Ring und Rembrandtstraße eine männliche Person auf ihn zukam. Der Mann schubste den 19-Jährigen und versuchte ihm seine Bauchtasche zu entreißen. Das konnte der Überfallene verhindern, stürzte aber auf den Gehweg. Bei dem Sturz verletzte er sich am Kopf und am Rücken. Der Mann ging zunächst selbstständig in ein Krankenhaus und rief erst von dort aus die Polizei. Eine genaue Beschreibung konnte der Geschädigte nicht geben, nur dass es sich nach seiner Aussage um einen Mann mit südländischem Aussehen handelte. Wer hat den Vorfall gesehen und kann sachdienliche Angaben machen. Hinweise bitte an die Polizei in Unna unter 02303 921 3120 oder 921 0.

Unna. Nach einer brutalen Tat hat die Polizei jetzt eine Öffentlichkeitsfahndung (siehe Foto) ausgerufen: Am 20.01.2016 gegen 20.30 Uhr wurde ein Handyshop an der Friedrich-Ebert-Straße in Unna von mehreren Tätern überfallen. Die maskierten Täter gingen dabei äußerst brutal vor. Die Geschädigten, Angestellte und Kunden des Geschäftes wurden mit Fäusten und auch mit einer mitgeführten Pistole geschlagen sowie mit den Füßen getreten und teilweise gefesselt. Die vier Männer erlitten u.a. Verletzungen im Gesicht und mussten teilweise im Krankenhaus behandelt werden.
Die mindestens drei Täter waren maskiert und sprachen mit osteuropäischem Akzent. Sie werden wie folgt beschrieben: der erste war 1.80 bis 1.90 Meter groß, kräftig bis muskulös, dunkle Augen, um die Augenpartie gebräunte Haut. Bekleidet war er mit einer dicken, blauen Jacke, blauer Jeans und braunen Schuhen. Der zweite war ca. 1.75 Meter groß und muskulös. Er hatte ebenfalls dunkle Augen und war dunkel gekleidet. Der dritte Täter war etwa 1.70 Meter groß und hellere Haut um die Augenpartie. Er war mit einer dunklen Jacke, unter der er einen Kapuzenpulli mit einer hellen Kapuze trug und einer Jeans bekleidet. Ein Täter hatte eine schwarze Pistole dabei, bei der es sich eventuell um eine Gaspistole handeln könnte. Ihre Beute, Handyersatzteile wie Displays, transportierten sie mit zwei großen Taschen ab, vermutlich handelte es sich um Sport- oder Eishockeytaschen.
Eine Videoaufnahme des Tatgeschehens zeigt einen der unbekannten Täter unmaskiert. Auf Beschluss des Amtsgerichts Dortmund veröffentlicht die Polizei nun Lichtbilder der Beschuldigten. Hinweise nimmt die Polizei in Unna unter der Rufnummer 02303/921-3120 oder 921-0 entgegen.

Dortmund - Holzwickede - Unna. Dass am Dortmunder Flughafen regelmäßig Flugreisende im Rahmen der grenzpolizeilichen Ein- und Ausreisekontrollen festgenommen werden, ist für die Bundespolizei nichts Neues. (1. Halbjahr 2016: 75 Mal) In den meisten Fällen waren es Urteile wegen Eigentums-, Beförderungs- und Gewaltdelikten. Das ein 35-jähriger Rumäne wegen Fischwilderei per Haftbefehl gesucht wurde, war dann doch schon etwas anderes.
Gegen 13.15 Uhr (7. September) wurde der in Unna wohnende 35-Jährige, im Rahmen der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Tirgu Mures (Rumänien), polizeilich kontrolliert. Dabei stellten die Bundespolizisten gleich zwei Fahndungsnotierungen fest. Wegen Diebstahls hatte ihn das Schwelmer Amtsgericht, im Oktober 2015, wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 375 Euro verurteilt. Im November 2014 wurde er durch das Gummersbacher Amtsgericht,
wegen Fischwilderei, zu einer Geldstrafe von 200 Euro verurteilt. Beide Geldstrafen hatte der Mann bislang nicht beglichen. Weil er jedoch gestern den geforderten Geldbetrag zahlte, blieb ihm eine Freiheitsstrafe von 35 Tagen erspart. Seinen Flug nach Rumänien konnte der polizeilich hinreichend bekannte Mann letztendlich noch antreten.

Holzwickede. Am Mittwochmittag, 7. September, gegen 12.45 Uhr wurde der Fahrer eines Mitsubishi bei einem Unfall auf der Schäferkampstraße verletzt. Der 60-jährige Herner verlor in einer scharfen Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dadurch kam er von der Straße ab und in dem Blumenbeet einer dortigen Firma zum Stehen. Bei der Unfallaufnahme wurde deutlicher Alkoholgeruch in seinem Atem festgestellt. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Der verletzte Unfallfahrer wurde zunächst mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm zunächst eine Blutprobe entnommen und dann der Führerschein abgenommen.
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