Spielfilmprojekt „Die Ballade von Adrian” vom Clara-Schumann-Gymnasium Holzwickede

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Am Donnerstag, 21. September, lädt das Clara-Schumann-Gymnasium (CSG) Holzwickede um 18 Uhr in das Forum des Schulzentrums an der Opherdicker Straße 44 zu der kostenlosen Aufführung ihres Filmprojekts "Die Ballade von Adrian" ein. (Foto: privat)

Am Donnerstag, 21. September, lädt das Clara-Schumann-Gymnasium (CSG) Holzwickede um 18 Uhr in das Forum des Schulzentrums an der Opherdicker Straße 44 zu der kostenlosen Aufführung ihres Filmprojekts "Die Ballade von Adrian" ein.

Den Trailer zum neuen Film kann man auf Youtube unter dem Stichwort „Die Ballade von Adrian” anschauen oder über die Homepage des Clara-Schumann-Gymnasiums anwählen.

Vor zwei Jahren gab es am Clara-Schumann-Gymnasium die letzte Premiere eines abendfüllenden Spielfilm mit dem Titel „Der Fluch von Sandorf”, worin am Ende die ganze Stadt Freudenstein, in welcher alle bisherigen Video-AG-Filme gespielt hatten, zur militärischen Sperrzone erklärt wurde. Eigentlich sollte dieser Film der Abschluss einer ganzen Reihe von Projekten sein, doch dann gab es von vielen Seiten den Wunsch weiterzumachen und so schließt sich die "Ballade von Adrian" noch einmal an:

Inhalt des Films:

Alt-Freudenstein ist zwar eine Sperrzone im Wald, doch gerade das zieht viele Kinder und Jugendliche an. Eines Tages begegnet Michael in der Sperrzone einem fremden Jungen namens Adrian, der unheimlich wirkt und ihn neugierig macht. Immer mehr Jugendliche treffen Adrian im menschenleeren Wald und dieser versteht es geschickt, sie in einen finsteren Plan zu verwickeln. Obwohl er sich als Freund ausgibt, sorgt er zugleich dafür, dass die Kinder sich sinnlos in Gefahren begeben oder Streit unter ihnen entsteht. Zugleich gibt er ihnen geheimnisvolle Botschaften für ihre Eltern mit, die auf den Namen „Adrian” mit Panik reagieren. Offenbar wissen sie etwas über Adrian, das sie nicht einmal ihren eigenen Kindern anvertrauen wollen. Eines ist klar. Die Eltern verbindet ein Geheimnis, das ihnen Angst macht. Alles hängt zusammen mit einer alten Schallplatte, auf der sich die „Ballade von Adrian” befindet. Wäre die Platte nicht zerbrochen, könnte der Text der Ballade vielleicht sein Geheimnis preisgeben, doch so werden die Kinder und Jugendlichen mehr und mehr zu Werkzeugen in Adrians düsteren Plan, ehe sie ihn durchschauen. Kaum zu glauben, dass sich am Ende alles noch zum Guten wendet.

Entstehung:

Die Vorbereitungen dazu begannen vor zwei Jahren, die Aufnahmen Anfang 2016, Schnitt und Musikkompositionen liefen parallel dazu, trotzdem gab es die letzten Monate noch viele Nachbearbeitungsschritte (Spezialeffekte, Editierung und Vervielfältigung der Kauf-DVDs, das Entwerfen von Hüllen und Plakaten u.v.a.)

Großartig war wieder einmal der Einsatz der ganzen Gruppe, vieler Kollegen/-innen, Eltern sowie Personen und Institutionen in Holzwickede und Umgebung. Selbst die Allerjüngsten, die bei ihrem Einstieg ins Projekt noch die Klasse 5 besuchten, haben vom ersten Tag an mit großem Ernst, mit Genauigkeit und Ausdauer ihre Rollen gespielt, die Ältesten im Projekt stehen inzwischen kurz vor dem Abitur oder sind sogar schon ehemalige Schüler. Sie wirken zum Teil seit 8 Jahren unentwegt in der Video-AG mit und das bedeutet jeden Freitagnachmittag mehrere Stunden lang, manchmal bis zur Dämmerung, gelegentlich auch an schulfreien Tagen und auf mehrtägigen Exkursionen.

Im Hintergrund hat Florian Scherding sehr viel für diesen Film getan. Er war seit der 7. Klasse in der AG, studiert inzwischen seit zwei Jahren Informatik und löst alle technischen Probleme. Er ist unser Spezialist für Computerprobleme, Effekte, Trailer, den Youtube-Kanal und die Gestaltung von Blu-Rays.

Eltern spielten nicht nur mit, sondern entwarfen auch unser AG-T-Shirt, die Filmplakate und Blu-Ray-Hüllen, stellten ihren Arbeitsplatz, einen LKW oder seltene Requisiten zur Verfügung, 19 Kolleginnen und Kollegen der Schule, auch ehemalige, spielten Gastrollen, Kim Fries und Jochen Weichert komponierten das Titelstück und Lieder, die im Film eingebaut wurden und Georg Branz schrieb und spielte wie seit Jahren die übrige
Filmmusik.

Tolle Unterstützung erhielten wir bei einer Dachrettungsszene von der Feuerwehr, vom Rettungsdienst der Johanniter in Aplerbeck, von der DLRG am Harkortsee, von der Band Juice aus Soest, die für uns ein Lied umschrieb, aufnahm und mit uns zusammen einen langen Samstag über eine Szene spielte, und noch viele andere Personen, ohne die dieses umfangreiche und komplizierte Projekt nie möglich gewesen wäre.
Solche Kontakte kommen oft über die Mitwirkenden zustande. So ist zum Beispiel Niklas Hower, der lange schon der Video-AG die Treue hält, zugleich Mitglied der DLRG und konnte so die Verbindung herstellen. Schwierig war es auch, einen PKW zu bekommen, der im Film zerstört wird, aber Schülereltern mit Verbindungen zu einem Schrottplatz, haben uns auch dieses auch dieses ungewöhnliche Anliegen möglich gemacht.
Die Familien der Mitwirkenden sind klasse. Sie unterstützen die Projekte wirklich großartig. Wenn Fahrer gebraucht werden, weil die Aufnahmeorte weit entfernt liegen, finden sich immer genug Freiwillige, die alle Hindernisse aus dem Weg räumen.
Besonders gefreut hatten wir uns, als Frau Drossel sich bereit erklärte, ebenfalls mitzuspielen und uns in den Sitzungssaal des Rathauses einlud.
Man kann ein solches Projekt gut als Ausdruck eines starken Gemeinschaftsgefühls am CSG und in Holzwickede betrachten.

Zur Gruppe:

Eine Besonderheit der Video-AG ist es, dass diese Gruppe altersübergreifend arbeitet und es freut mich immer zu beobachten, wenn die ältesten Schüler problemlos mit den jüngsten zusammenarbeiten und sich auf Fahrten mit Übernachtung gegenseitig helfen. Auf den Exkursionen gab es dann in den letzten Jahren abends immer große Werwolf-Runden, in denen alle zusammen spielten, ohne dass der Altersunterschied ein Problem dabei wäre.
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