Unnaer Feuerwehr erhält neues Fahrzeug für den Katastrophenschutz

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Renate Nick (2.v.l.) konnte Hubert Hüppe (l.) Oliver Kaczmarek (3.v.l.), Hendrik zur Weihen (3.v.r.), Ulrich Peukmann (2.v.r.) und Bernhard Albers begrüßen. (Foto: privat)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde der Unnaer Feuerwehr ein aus Bundesmitteln finanziertes Katastrophenschutzfahrzeug übergeben. Die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Renate Nick konnte dazu zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Polizei und der Feuerwehr begrüßen.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt den von ihm finanzierten Schlauchwagen 2000 (SW2000-KatS) für den Katastrophenschutz zur Verfügung. Sein Einsatzgebiet beschränkt sich aber nicht nur auf lokale oder regionale Ereignisse. Auch bei entsprechenden Großschadensereignissen ist eine landesübergreifende oder bundesweite Anforderung des Fahrzeuges möglich.

Bei Großeinsatzlagen oder in Katastrophenfällen müssen die Kreise und kreisfreien Städte als zuständige Behörden das Zusammenwirken der Feuerwehren und Hilfsorganisationen gewährleisten. Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sind dabei zur Mitwirkung verpflichtet. Damit diese entsprechend tätig werden können, stellen der Bund und das Land dem zuständigen Kreis hierzu die sächliche Ausstattung in Form von Fahrzeugen und Geräten des Bundes zur Verfügung.

Zum Fahrzeug


MAN TGM 13.250 4×4 BB, Aufbau Fa. Freytag, 14 t zul. Gesamtmasse, 251 PS, Allradantrieb, automatisches 12-Gang-Getriebe, Kosten ca. 172.000 Euro.

Der SW-KatS dient dem Transport von drei Mann Besatzung und einer feuerwehrtechnischen Beladung. Der Schlauchwagen wird hauptsächlich zur Wasserversorgung eingesetzt. Hierzu werden insgesamt 2.000 Meter B-Schlauch mitgeführt, die zusammengekuppelt zu jeweils 10 Schläuchen á 20 Meter in Kassetten liegen. Die Leitungen der einzelnen Kassetten sind verbunden, sodass problemlos mehrere parallelverlaufende Schlauchleitungen während der langsamen Fahrt, wie z.B. 4x500m oder auch 2x1000m, verlegt werden können.

Mit Hilfe eines 5.000 Liter fassenden und sich selbst aufrichtenden Faltbehälters kann eine vollständige Entkopplung von Wasserförderung und Wasserabgabe erfolgen, sodass man gleichzeitig eine Löschwasserreserve von fünf Kubikmetern Volumen am Einsatzort vorhalten kann. Insbesondere bei Bränden außerhalb geschlossener Ortschaften, bei denen keine entsprechende Löschwasserversorgung besteht, kann der SW2000-KatS eine wertvolle Unterstützung leisten.
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