Werkstatt-Berufskolleg feiert 150 Jahre Bethel

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Feierten gemeinsam 150 Jahre Bethel auf dem Platz der Kulturen: das Haus Dürerstraße und das WERKSTATT-Berufskolleg. (Foto: privat)

„Grenzen überwinden. Gemeinschaft erleben. Für Menschen da sein.“ unter diesem Motto feierte das Werkstatt-Berufskolleg gemeinsam mit Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitern des Hauses Dürerstraße den 150. Geburtstag der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel.

„Einige unserer angehenden Sozialassistenten absolvieren in der Einrichtung für Frauen und Männer mit Behinderungen während ihrer Ausbildung ein mehrwöchiges Praktikum. Da lag es nahe, dass wir das Jubiläum zusammen mit der Bethel-Einrichtung gestalten und feiern“, erklärt Klassenlehrerin Dr. Gudrun Schmeinck-Jung.

Auf dem Platz der Kulturen und im Werkstatt-Berufskolleg fand ein buntes Treiben statt. Die Auszubildenden und Bewohner führten Theaterstücke auf und machten zusammen Musik. Bei gemeinsamen Spielen knüpften sie mit anderen Gästen Kontakte und kamen ins Gespräch. Für kleine Snacks, Kuchen und Getränke sorgten die Schüler des Bildungsganges Servicekräfte/Versorgungsmanagement des Werkstatt-Berufskollegs.

Angehende Sozialassistenen

Die angehenden Sozialassistenten haben die Organisation des Festes federführend übernommen. Denn ihr Beruf ist keineswegs ein reiner Pflegeberuf: Sie helfen den Betroffenen auch im Haushalt, erledigen die Einkäufe und begleiten sie zum Arzt. Zu ihren Aufgaben gehört aber ebenso die Planung und Durchführung von Veranstaltungen: „Die Schülerinnen konnten sozusagen im realen Alltag lernen“, sagt Dr. Gudrun Schmeinck-Jung.

Seit vergangenem Jahr bildet das Werkstatt-Berufskolleg 24 staatlich geprüfte Sozialassistentinnen aus. Sie arbeiteten meist bei der Diakonie, in Beratungsstellen für Familien, in sozialen Ämtern, in Kindertagesstätten, in Krankenhäusern oder Privathaushalten.
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