Die Eiben vom Hukeshove …..! Teil 2

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Der Hukeshof, wurde hier in Massen abgetragen und befindet sich heute im Kurpark von Bad Sassendorf!
Massen: Starke Symbolik an einem alten starken Ort |

Starke Symbolik an einem alten starken Ort!

Der „VHS-Arbeitskreis Massener Ortsgeschichte“ arbeitet die Geschichte des Hukeshofes auf.

Die Grundlage meines Beitrages beruht auf eine Ausarbeitung von Herrn Bernd Rehfuß, der als Hobby Archäologe auch aktives Mitglied unseres Arbeitskreises ist.
Weitere Erkenntnisse konnten aus den zwei Bänden die Chronik der Familie Hueck aus Niedermassen, die über 500 Jahre lang im Besitz des alten Bauernhauses war – niederdeutsch – „Die Hukeshove“ genannt.
Zur Geschichte des Hofes in Kurzform einige Auszüge aus den zwei Bänden.

„Die Hukeshove“

, so heißt es in den Quellen vom 14. Bis ins 16. Jahrhundert, gehörte zu einem alten Hofesverband, dessen Zentrum, der

Fronhof, Brockhausen

hieß. Dieser gehörte zusammen mit ähnlichen „Höfen“ der Grundherrschaft Essen (Werden). Brockhausen wir schon im 9. Jahrhundert genannt, das ist in karolingischer Zeit, wo die Schriftquellen beginnen.
(Anmerkung: Der Oberhof Brockhausen wurde bereits im Jahre 860 im Heberegister des Stifts Essen-Werden genannt.
Der ehemalige Unnaer Stadtarchivar Willy Timm hat diese Stelle des Oberhofes Brockhausen am Afferder Weg entdeckt.
Ob der an einem wasserreichen Bach, der später einmal Massener Mühlbach heißen sollte, gelegene Bauernsitz, der um das Jahr 1300 herum den Namen Hukeshove bekam, damals schon existierte, ist nicht bekannt.
Irmgard Hammerstein schreibt dann vom letzten Familientreffen, das vor dem Kriege im Jahre 1934 in Unna stattfand und mit einer Besichtigung des Hukeshofes verbunden war.

Dann folgt eine hochspannende Passage, in der die Autorin ihren Eindruck vom Besuch des alten Gartens beschreibt.

„ Ein großer Eindruck war der abseits

auf einem Hügel

angelegte alte Garten. Wie gut erinnere ich mich an die

riesigen Jahrhunderte alten Eiben im Zentrum,

die den Kreuzungspunkt zweier von Rabatten gesäumten Wegen markierten.
Erst beim Studium der „Urkarte“ von 1928, dem ersten preußischem Katasterplan, wird einem bewusst, dass hier sicherlich

der älteste Teil des Hofes

erhalten war.
Der Garten hatte in seiner Anlage die

Form eines mittelalterlichen Klostergartens

vollkommen bewahrt, so wie die Bauern es einst von den Mönchen gelernt hatten.

Der VHS Arbeitskreis wird sich weiter mit diesem Objekt befassen, es stehen noch viele Antworten aus!

Welche Indizien sprechen für einen alten Siedlungsplatz?

Nähe zum alten Hellweg

Nähe zu einem Fließgewässer (Massener Bach)

Sehr fruchtbarer Boden

Archäologische Funde

Alter Bauerngarten, im Goldenen Schnitt angelegt

Garten auf ehemals vorhandenen steilen Hügel

Uralte Eiben im zentralen Ort (Keimzelle)

Geomantischer Kraftplatz in der Nähe

Hukeshove als ältester Hof in Massen kannte diesen Platz und siedelte in dessen Nähe

Einen besonderen Dank richte ich an Herrn Bernd Rehfuß, der uns durch sein Wissen zu diesen Erkenntnissen verholfen hat.

Der Arbeitskreis verfolgt natürlich das Geschehen vor Ort weiter.


Als nächstes möchten wir das Alter der Eiben bestimmen.
Weiterhin sind wir gespannt was die Archäologen bei der weiteren Arbeit auf dem Acker noch entdecken.

Bei einer Routineuntersuchung auf der Oberfläche wurden bereits Funde aus der Steinzeit gesichert!

Ich wünsche den Lesern meines Beitrages die nötige Geduld, die umfangreiche Bilderstrecke zu Betrachten!
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3 Kommentare
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Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 25.03.2016 | 12:10  
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Tanja Wehlauch aus Essen-Borbeck | 25.03.2016 | 15:29  
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Karl-Heinz Hohmann aus Unna | 26.03.2016 | 10:29  
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