Feuerwehrkräfte und Soldaten aus Unna im Kampf gegen das Hochwasser

Anzeige
Am heutigen Morgen erging der Einsatzbefehl an die Unnaer Sodlaten und Soldatinnen. (Foto: Thorsten Roche)

Während sich im Osten Deutschlands in einigen Städten die Hochwasserlage schon entspannt hat und die Bürger mit den Aufräumarbeiten begonnen haben, walzt sich das Elbe-Hochwasser weiter in Richtung Niedersachsen. Voraussichtlich Dienstag wird die Elbeflut in Niedersachsen ihren Höchststand erreichen.

Am Donnerstagnachmittag (6. Juni) alarmierte das Innenministerium auf Anforderung der Nachbarn aus Niedersachsen Kräfte aus NRW zur Unterstützung der präventiven Maßnahmen vor Ort.

Gestern Abend starteten darauf hin auch vier Feuerwehrleute (ein hauptberuflicher und drei ehrenamtliche) aus Unna mit einem Einsatzleitwagen gemeinsam mit weiteren Kräften und Fahrzeugen aus dem Kreis Unna, Dortmund, Hamm und Soest in den Kreis Lüchow-Dannenberg, wo sie sich heute morgen gegen 6 Uhr im Bereitschaftsraum Lüchow-Clenze meldeten.

Ihre Aufgabe für die kommenden vier Tage wird sein, dabei mitzuwirken ca. 25 km Deich um einen Meter zu erhöhen. Danach entscheidet sich, ob und welche Hilfe dann weiterhin benötigt wird.

Auch die Soldaten und Soldatinnen des Logistikbataillon 7 verlegen in die Hochwassergebiete. Das Logistikbataillon 7 untersteht der Panzerbrigade 21, die bislang als Reserve für die bereits eingesetzten Bundeswehrkräfte in den Hochwassergebieten bereit gehalten wurde. Aus der Reserve wird nun der reale Einsatz.

Seit Freitag, 7. Juni, 13 Uhr rollen die ersten Fahrzeuge des Logistikbataillon 7 aus den Standorten Unna und Augustdorf aus den Kasernen in Richtung der Krisengebiete.

Insgesamt 570 Soldatinnen und Soldaten werden unter der Führung des Bataillonskommandeurs - Oberstleutnant Frank Klaumann - an die Elbe verlegen. Den genauen Einsatzort wird er erst auf dem Weg dorthin erfahren, um möglichst flexibel punktgenau dort zu unterstützen, wo seine Soldaten am meisten gebraucht werden.

Die Soldaten sind darauf eingestellt, bis zu zwei Wochen vor Ort bleiben zu können, wie lange der Einsatz tatsächlich dauern wird, wird wohl der Wasserpegel der Elbe entscheiden.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.