Bauminister Michael Groschek kommt nach Unna

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Michael Groschek - Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in Nordrhein-Westfalen (Foto: spd)

...und diskutiert mit Wohnungsbauexperten „vor Ort“

Mittwoch, 17.04.2013 um 13 Uhr im Kreishaus Unna, Fr.-Ebert-Str. 17

Kreis Unna ■ Der Wohnungsbau mit seinen unterschiedlichsten Facetten ist aufgrund des demographischen Wandels immer mehr in den Blickpunkt der Gesellschaft gerückt. Der Verband der Wohnungs-wirtschaft Rheinland Westfalen und die Architektenkammer NRW haben deshalb zu einer Projektbereisung mit dem Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr NRW, Michael Groschek, nach Unna eingeladen. Dabei wird unter dem Titel

„Strategische Stadtentwicklung und neues Wohnen“

die Situation im Kreis Unna besonders im Focus stehen, wo als kommunaler Partner die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) diesen Informationsaustausch organisatorisch begleitet.

Namhafte Experten des Wohnungswesens
werden den Minister bei seinem Besuch im Kreis Unna begleiten, so der Präsident der Architektenkammer NRW, Hartmut Miksch, Ver-bandsdirektor Alexander Rychter vom Wohnungsverband Rheinland Westfalen und Dietrich Suhlrie vom Vorstand der NRW.Bank. Die örtliche Position des Kreises Unna vertreten Landrat Michael Makiolla mit den Fachleuten der Verwaltung sowie von der UKBS Aufsichtsratsvorsitzender Theodor Rieke und Geschäfts-
führer Matthias Fischer.

Grundlage der Expertenrunde ab 13 Uhr im Kreishaus Unna
ist der Zukunftsdialog Kreis Unna, dessen wichtige Bausteine Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Wohnungsmarktbeobachtung wie die Erarbeitung von kommunalen Handlungskonzepten für das Wohnen sind. In Arbeit ist hier u.a. ein „Werkzeugkasten“ als kompaktes und praxisnahes Handbuch für die Kommunen zur Gestaltung der Zukunft des Wohnens.

Minister Groschek und die mit anreisenden Fachleute
wollen darüber diskutieren, wie bei Schrumpfung der Bevölkerung und dem Strukturwandel Leerstand vermieden werden kann und es nicht zu „Problemimmobilien“ kommt, die Quartiere in ihrer Entwicklung „herunterziehen“ können. Nach Angaben von UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer geht es bei dem Gespräch auch darum, wie der alte Wohnungsbestand energetisch zu erneuern ist und wie altersgerecht umgebaut werden kann. „Dabei muss bei geringer Kaufkraft und Mietzahlungsfähigkeit der Erhalt preiswerten Wohnens oberstes Ziel bleiben“, so Fischer.

UKBS-Geschäftsführer Matthias Fischer
weist darauf hin, dass Wohnungsunternehmen wie auch der Verband und die Architektenkammer der Projektbereisung von NRW-Minister Groschek mit großem Interesse entgegensehen. Schließlich sei die Förderung und Entwicklung größerer Siedlungsbereiche und Stadtquartiere ein besonderes Anliegen der Landesregierung, was sich auch in dem Programm 2013 zur Wohnbauförderung niederschlage. Der Dialog dürfte dazu beitragen, Fragen der präventiven Weiterentwicklung von Quartieren sowie die Passgenauigkeit der Instrumente und der Förderung zu klären und neue, an den Problemen von Quartieren orientierte Finanzierungswege und Möglichkeiten zu entwickeln.


11.04.2013 21:48:18
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