FDP-Delegation besichtigt Landesstelle in Unna-Massen

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Unna: Landesstelle Unna-Massen |

Am Mittwoch, 12. August, besuchte die FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Susanne Schneider zusammen mit Parteifreunden die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Unna-Massen. Im Gespräch mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg, der Kreisverwaltung Unna, die auf dem Gelände eine Außenstelle der Ausländerbehörde betreibt, und des DRK, der als Betreiber fungiert, informierten sich die Freien Demokraten vor Ort über die aktuelle Situation und die Entwicklung seit Inbetriebnahme am 1. Juli.

„Wir loben den großen Einsatz und das Engagement der Beschäftigten, die hier seit Anfang Juli tätig sind und wirklich einen großartigen, psychisch wie physisch aber überaus anstrengenden Dienst tun“, erklärt FDP-Chefin Schneider. „Vor allem bedanken wir uns bei den Mitarbeitern des Kreises, die freiwillig in ein Schichtdienstsystem gewechselt sind, um über den Tag verteilt noch mehr Erstaufnahmeverfahren abwickeln zu können – das ist keine Selbstverständlichkeit“, fügt FDP-Kreistagsmitglied Julius Will hinzu.

Auf ihrem Rundgang durch die Einrichtung besichtigten die Freidemokraten die verschiedenen Räumlichkeiten wie die Mensa oder die medizinische Station. Dabei wurde auch offen über bestehende Probleme gesprochen, die zukünftig noch gelöst werden müssen. Besonders bei der gesundheitlichen Versorgung besteht noch Handlungsbedarf. Man war sich schnell einig, dass es hilfreich wäre, wenn beispielsweise schnellstmöglich auf dem Gelände selbst die gesetzlich vorgeschriebene Röntgenuntersuchung durchgeführt werden könnte. Bisher werden alle Flüchtlinge per Bustransfer zum Röntgen in die nähere Umgebung gefahren. „Hier ist das Land NRW verantwortlich und in der Pflicht, schnellstmöglich für Verbesserungen zu sorgen“, fordert die FDP-Landtagsabgeordnete Schneider, die in der Landtagsfraktion für den Fachbereich Gesundheit zuständig ist.

Außerdem nehmen die Liberalen die Anregung auf, die bisher ungenutzten Gebäude im Eigentum des BLB zusätzlich nutzbar zu machen – beispielsweise für die Abfederung der Folgen der immer wieder vorhandenen Überbelegungen. Um mehr über die Hintergründe zu erfahren, warum diese Kapazitäten des Landes bisher nicht genutzt werden, wird sich die FDP-Abgeordnete daher auch mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung werden, um das Thema auch landespolitisch zu beleuchten. „Die rot-grüne Landesregierung muss ihre Bemühungen für eine verbesserte Unterbringung der Asylsuchenden und für eine verbesserte Arbeitssituation der Beschäftigten in der Erstaufnahmeeinrichtung intensivieren“, sagt Schneider abschließend.
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