Pflege der älteren Menschen bleibt die große Herausforderung

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V.l.: Rüdiger Sparbrod, Elke Kurpas (Leiterin der Einrichtung), Hartmut Ganzke und Renate Nick. (Foto: privat)
Unna-Massen. Im Senioren-Pflegeheim Obermassen, einem eher ungewöhnlichen Ort für Mitgliederversammlungen, kamen die Mitglieder des SPD-Ortsverein Massen zusammen. Ortsvereinsvorsitzende Renate Nick hatte zum Thema „Situation der ambulanten und stationären Pflege im Kreis Unna“ eingeladen. Der Landtagsabgeordnete und sozialpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, Hartmut Ganzke sowie Rüdiger Sparbrod, Dezernent für Arbeit und Soziales des Kreises Unna, stellten die bisherige Entwicklung dar und gaben einen Ausblick auf die Herausforderungen in den nächsten Jahren.

Der Kreis Unna hat eine breite und bedarfsgerechte Struktur aus Beratungshilfen, ambulanten und stationären Angeboten. „Aber gesellschaftliche Entwicklungen haben selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Pflegesituation“, sagte Ganzke mit Blick auf die demografische Entwicklung. Zwar sinke die Bevölkerungszahl im Kreis Unna, zugleich verdoppele sich aber der Anteil der über 60 Jährigen im Prognosezeitraum bis 2029. Die positive längere Lebenserwartung führe auch zu einem Anstieg der Pflegebedürftigkeit und das vor dem zunehmenden Problem der Altersarmut. Viele Menschen können sich ihre Pflege nicht mehr leisten und seien daher auf Pflegewohngeld oder Sozialhilfe angewiesen.

Der Kreis Unna hat daher auf Initiative der SPD-Kreistagsfraktion einen umfänglichen Bericht vorgelegt. Mit dem erstellten Bericht steht man am Anfang intensiver Diskussionen, um sich auf die Entwicklungen bestmöglich vorzubereiten. „Für die SPD hat dabei oberste Priorität, auch in Zukunft für die individuellen Bedürfnisse die bestmögliche Versorgung sicherzustellen“, benennt Renate Nick das Ziel.
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