Unnaer Kreissynode sagt Flüchtlingen Unterstützung zu

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Diakoniepfarrerin Anja Josefowitz (Foto: privat)
Auf der gerade vergangenen Landessynode hat Präses Annette Kurschus gemahnt: „Männer, Frauen und Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen aus ihrer Heimat geflüchtet sind und in Europa und Deutschland Aufnahme suchen, müssen bei uns auf zugewandte Menschlichkeit stoßen.“

Dem schloss sich die Synode des Kirchenkreises Unna an, der Kirchenkreis steht auf der Seite von Asylsuchenden und Flüchtlingen und tritt für die Bewahrung ihrer Rechte ein.

Nach einem ausführlichen Bericht über die Situation der Flüchtlinge in Unna-Massen beschließt die Synode, sich dort stärker zu engagieren. Sie drängt auf die Verbesserung der Standards in der Unterbringung und Versorgung beim Land NRW und bittet die Landesregierung, ihre Planung für die Nutzung der Landesstelle offen zu legen. Dies führe zu einer Planungssicherheit der Kommune und der Helfenden.

Auch hält sie die Einrichtung eines Runden Tisches mit Bezirksregierung, Stadt, Anwohner und Betreuern für notwendig. Die Gemeinden in den anderen Kommunen des Kreises bittet die Synode, bei der Suche nach Wohnraum für Asylsuchende zur Seite zu stehen. Des weiteren will sich die Synode im Gespräch mit den Mitgliedern des Landtages und Bundestages für eine großzügige Aufnahmeprogramm der Bundesrepublik Deutschland für syrische Schutzbedürftige und für eine Neuausrichtung der deutschen und europäischen Asylpolitik werben.

"Der Schutz von Flüchtlingen und Fremden ist ein zentrales biblisches Gebot“, so Diakoniepfarrerin Anja Josefowitz. „Die Katastrophe von Lampedusa darf sich nicht wiederholen.“

Damit verbunden ist auch der Aufruf zu Spenden an die Diakonie Katastrophenhilfe, die Kollekte der Synodalen war bestimmt für ein Flüchtlingsprojekt für syrische Flüchtlinge in Jordanien.
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