Energiesparlampen - Nichts für die Tonne!

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Aufgrund ihres Quecksilbergehalts sind ausrangierte Energiesparlampen nichts für die normale Mülltonne. (Foto: GWA)

Die Glühbirne verschwindet nach und nach aus den Verkaufsregalen. Ersetzen soll sie der Verbraucher durch die umweltfreundlichere Energiesparlampe. Konnten die Glühbirnen bislang problemlos über die graue Restmülltonne entsorgt werden, gehören die „Energieeinsparer“ allerdings zum Sondermüll.

„Energiesparlampen gehören auf gar keinen Fall in den Hausmüll oder gar in den Glascontainer“, so GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber. „Aufgrund des Quecksilbergehaltes müssen sie zwingend gesondert entsorgt werden.“
Genau wie die sogenannten Neonröhren unterliegen Energiesparlampen den Anforderungen des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes und müssen über spezielle Sammelbehälter an den kommunalen Wertstoffhöfen oder an den Sammelstellen für E-Schrott entsorgt werden.
Auch an den Schadstoffannahmestellen bzw. am Umweltbrummi werden diese Leuchtmittel angenommen.

„Wichtig ist es, beim Transport und der Entsorgung darauf zu achten, dass keine Energiesparlampe oder Neonröhre zerbricht, damit das gesundheits- und umweltschädliche Quecksilber nicht austritt. „Nur unzerstörte Energiesparlampen können einer fachgerechten Entsorgung zugeführt werden“ so GWA-Abfallberaterin Dorothee Weber.

Die modernen LED-Leuchten sind in Funktion und Form den Energiesparlampen ähnlich. Sie enthalten zwar nicht das gefährliche Quecksilber, unterliegen aber aufgrund ihrer elektronischen Bauteile ebenfalls dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Deswegen werden sie genauso wie Energiesparlampen gesondert entsorgt.

Die Unnaer Bürger können ausgediente Energiesparlampen und Neonröhren am Servicehof in der Victoriastraße zu den folgenden Öffnungszeiten entsorgen:
Dienstags, mittwochs und donnerstags von 11bis 16 Uhr, freitags von 11 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr.
Alternativ können die Leuchtmittel auch am Umweltbrummi abgegeben werden.


Weitere Informationen sind bei der GWA-Abfallberatung am Infotelefon unter 0 800 400 1 400 (gebührenfrei, aus dem Festnetz) - montags bis donnerstags von 8.30 bis 17 Uhr und freitags von 8.30 bis 15 Uhr - sowie im Internet unter www.gwa-online.de erhältlich.
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Edith Schülemann aus Oberhausen | 18.03.2013 | 02:42  
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