Professor Dr. Dirk Woitalla referierte bei der Parkinson Selbsthilfegruppe Unna

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Professor Dr. Dirk Woitalla zum Thema: Schmerz beim Parkinson-Syndrom
 
Professor Dr. Dirk Woitalla, Marianne Ihne, Dr. Hans Wille, Michael Süssenbecker
Unna: Forum Mozartstraße | Mittwoch, 11. März 2015 I 15:00 Uhr I Zum Thema

Schmerz beim Parkinson-Syndrom


Die Parkinson Selbsthilfegruppe Unna (Parkinson-Treff Unna) hatte zum Gruppentreffen ins Forum Mozartstraße eingeladen. Über 70 Personen, von der Krankheit Betroffene mit ihren Angehörigen und Gäste, konnte Gruppenleiter Dr. Hans Wille begrüßen.

Für unsere Gruppe ist es hier im Forum Mozartstraße, der Einrichtung des Katharinen Hospitals, eine Premiere. Wir freuen uns, das wir dieses Forum auch für weitere Veranstaltungen kostenfrei nutzen können. Auch der stellvertretende Pflegedirektor des Katharinen Hospitals, Michael Süssenbecker, war gekommen.

Besonders freuen wir uns heute den
Chefarzt der Neurologie im St. Josef Krankenhaus der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel in Essen, Professor Dr. Dirk Woitalla zum Thema Schmerz beim Parkinson-Syndrom,
hier zu haben.

Es gibt etwa 8.000 Arbeiten zum Thema Schmerz. Kleine und große Entzündungen nehmen den Schmerz wahr und melden es dem Gehirn, unserer Sinneszelle. Wir bewerten Schmerz als etwas Bedrohliches und detailliert ging Professor Dr. Dirk Woitalla auf die unterschiedlichen Schmerzarten und die zeitlichen und örtlichen Dimensionen ein.

Jeder 30. hier im Raum hat einmal im Monat Rückenschmerzen. Die Psyche spielt eine große Rolle und bei 30 % ist eine Depression mit im Spiel.
Schmerz lässt sich nur sehr eingeschränkt messen. Schmerz aber ist das 1. Symtom von einer Parkinsonerkrankung. 30 % gehen aber bei Schmerzen zu einem Orthopäden.
Bis zu 85% der Parkinson-Patienten haben Schmerzen oder schmerzhafte Missempfindungen. Frauen haben aber mehr Schmerzen als Männer, so Professor Dr. Dirk Woitalla. Von 5.000 befragten Personen sagen 1.300, dass Schmerz ein großes Problem ist. Schmerzen haben einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Patienten.

Differenzierte Behandlung
Parkinson Patienten müssen bei differenzierter Behandlung keinen Schmerz erleiden. Andere Erkrankungen müssen aber mit berücksichtigt werden. Nicht jeder hat Schmerzen, aber viele der Patienten, sagte Professor Dr. Dirk Woitalla zum Abschluss seines Referats. Danke, das sie so aufmerksam meinen Ausführungen gefolgt sind.

Zur Person
Professor Dr. Dirk Woitalla ist ein anerkannter Neurologe und Chefarzt der Neurologie im St. Josef Krankenhaus der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel in Essen. Er war 18 Jahre an der Ruhr-Universität Bochum tätig und hat die Professur für klinische Neurodegeneration inne gehabt. Während seiner Zeit in einer der größten Abteilungen Deutschlands hat er viele Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt und sich dabei insbesondere auf das Parkinsonsyndrom spezialisiert. „Die Behandlung der Patienten möchte er mit einem hohen Qualitätsanspruch fortführen. Dabei ist es sein Ziel, zusätzlich einen überregionalen Schwerpunkt im Bereich Parkinson aufzubauen".


Sonstiges
Aufgefallen unter den Besuchern ist mir das Ehepaar Erika und Winfried Lucas. Sie waren als Gäste hier im Forum. Uns hat diese Veranstaltung gut gefallen und wir nehmen viele Informationen mit, bestätigten mir die Beiden. Einen Antrag, der Parkinson Selbsthilfegruppe Unna beizutreten haben sie mitgenommen.

Kontakt zur Parkinson Selbsthilfegruppe Unna
Dr. Hans Wille, Gruppenleiter
Heggeweg 12
59425 Unna
Telefon: 02303/773217
Email: h_wille@gmx.de
» Parkinson Selbsthilfegruppe Unna

Fotos © Jürgen Thoms
12.03.15 13:21:52
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