Publikumsmagnet Standorttag - Tag der offenen Tür in der Glückaufkaserne

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von Jörg Prochnow

Betont bürgernah und weit entfernt vom früheren Komiß-Klischee gab sich die Bundeswehr am letzten Sonntag beim diesjährigen Standorttag. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um einmal hinter die Kulissen “ihrer „ Bundeswehr zu blicken.

„Bundeswehr ist hoch anerkannt in Unna.“


Mögen unpräzise Schnellfeuergewehre und zu teuer geratene Waffensysteme unserer Verteidigungsministerin schlaflose Nächte bereiten, das Interesse der Bevölkerung an der Bundeswehr ist nach wie vor ungebrochen groß. Das beweist die stattliche Zahl von etwa 12.300 Besuchern des diesjährigen Standorttages in der Glück-Auf-Kaserne am letzten Sonntag.

„Der Andrang war unerwartet hoch“, freute sich Bataillons-Presseoffizier Thorsten Roche über die Besucherströme, unter denen übrigens auch viele junge Familien mit Kindern waren. „Für viele war es ein Familientag, was wir persönlich sehr positiv finden“, resümiert Roche.

Belagert war auch der Stand der Karriereberatung aus Düsseldorf, die viele Fragen von interessierten jungen Menschen beantworten musste und ihnen die Perspektiven in der Bundeswehr aufzeigten.

Neben dem in Unna stationierten Logistikbattailon 7 präsentierten sich viele andere Einheiten der Bundeswehr mit Vorführungen und Technik. So konnten sich die Besucher beispielsweise von der Leistungsfähigkeit von Diensthunden der Militärpolizei Augustdorf überzeugen. Neben Gehorsamsübungen spürten die beiden Belgischen Schäferhunde Rauschgift und Sprengstoff auf.

Ein Publikumsmagnet war natürlich auch wieder einmal die Vorführung verschiedener Kettenfahrzeuge, bei der ein Bergepanzer einen PKW überrollte.
Sehr großen Anklang fanden die Hubschrauberflüge einer privaten Helikopterfirma bei vielen Besuchern (für 35,- Euro).

Schimpften Wehrpflichtige früher auch gern über das Kasernenessen, am Sonntag gingen immerhin 1.600 Liter Erbsensuppe über den Tresen. Hinzu kamen 100 Steaks und 2500 Bratwürstchen.

Trotz immer wieder kehrender Bundeswehrreformen blickt Thorsten Roche momentan positiv in die Zukunft. „Die gute Infrastruktur und die verkehrsmäßige Anbindung an die zwei Autobahnen sind ein positiver Aspekt bei der Frage der Standortsicherung. Außerdem ist Unna mittlerweile der einzige Bundeswehrstandort im Ruhrgebiet“.

alle Fotos: Jörg Prochnow

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