5. Montanhydraulik Business-Cup: Der Pott ist wieder daheim

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Siegerbild mit Bernhard Dietz (Mitte). (Foto: privat)
Holzwickede. Nach einem kleinen Schlenker im vergangenen Jahr zum Vorjahressieger Kracht aus Werdohl steht der Pokal des Montanhydraulik Business-Cups nun passend zum fünfjährigen Bestehen wieder in Holzwickede.

Nur wenige Luftmeter vom Stadion entfernt, bekommt der große Pokal einen Ehrenplatz. Die Auswahl von Montanhydraulik Holzwickede machte ihren goldfarbenen Trikots nämlich alle Ehre und gewannen in einem Holzwickeder Derby den Wettbewerb nach Neunmeterschießen mit 4 : 2 gegen den Überraschungsfinalisten Rhenus. Rhenus hatte im Viertelfinale einen der ganz großen Favoriten, Sonepar, mit 1 : 0 geschlagen und damit auf die (nahe) Heimreise geschickt. Dritter wurde Wollschläger aus Bochum durch ein 3 : 1 nach Neunmeterschießen gegen die Fahrschule Move aus Unna. Insgesamt begrüßte die Spielvereinigung Holzwickede als Ausrichter über 400 Fußballer, die unterhaltsame und spannende Spiele boten. Als gute Idee erwies sich das eingeschobene Minikicker-Turnier. Die Fünf- bis Siebenjährigen begeisterten nicht nur ihre Eltern und Großeltern, sondern auch die Zuschauer. Auch hier blieb der Sieg in Holzwickede: Die Jugendspielgemeinschaft Holzwickede gewann vor dem SV Frömern, einem All Star-Team, Billmerich, Massen und Mühlhausen.

Als sehr gute Wahl erwiesen sich die Verpflichtungen von Ehrengast und Ex-Nationalspieler Bernhard Dietz und Radiomoderator Patrick Fuchs. Dietz erinnerte sich dabei gerne an alte Oberligazeiten oder auch an die Spiele gegen den heutigen Torwarttrainer der Spielvereinigung, Ex BVB-Keeper Horst Bertram. Bertram dazu: „Wenn Bernhard mal nach vorne ging, wurde es immer gefährlich.“ Dem Duisburger Idol Dietz, der zwei Stunden lang die Spiele verfolgte, juckte es in den Beinen: „Da möchte man gerne mitspielen, und die dritte Halbzeit macht ja genauso Spaß.“

Fast alle Teams erkundigten sich bereits nach der 6. Auflage. Die wird natürlich stattfinden – und zwar wieder Mitte Juni nächsten Jahres. „Dieser Cup hat sich weiter entwickelt. Die Teams reisen von immer weiter an, das Interesse steigt‘, so die Organisatoren Rolf Unnerstall, Ingolf Coers und Michael Golek. Die Chance zum Netzwerken und vielleicht auch neue geschäftliche Kontakte zu knüpfen, würden erkannt und genutzt.
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