Dinah Pfizenmaier aus Kamen (Blau-Weiss Halle) erreicht das Finale

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Dinah Pfizenmaier fühlt sich nach ihrem Finaleinzug bestens gerüstet für die anstehenden French Open in Paris. (Foto: privat)

In ein paar Tagen stehen die French Open an, das weltweit größte Grand Slam-Tennis-Turnier auf Sand und auch für die 21-jährige Tennisspielerin Dinah Pfizenmaier (Blau-Weiss Halle) steht diese größte Herausforderung einmal mehr an.

Vor zwölf Monaten gelang der aus Oerlinghausen (bei Bielefeld) stammende Profispielerin sozusagen der internationale Durchbruch, denn völlig unbekümmert spielte sie sich aus der Qualifikation ins Hauptfeld. Erst die damalige russische Weltranglisten-Erste Victoria Azarenka konnte die blonde Ostwestfälin stoppen und seitdem gehört sie zu den besten 130 Spielerinnen der Welt.

Dinah Pfizenmaier unter den besten 130 Spielerinnen der Welt


„Für Paris fühlte ich mich bestens vorbereitet“, so ihre Einschätzung und dies führt Pfizenmaier (WTA-Weltrangliste 126) auf das zuletzt gespielte Turnier zurück. Im französischen Saint-Gaudens, ein mit 50.000 US-Dollar dotiertes ITF-Turnier, konnte sie sich bis ins Finale vorspielen und scheiterte knapp mit 3:6, 6:3, 4:6 an der 20-jährigen Argentinierin Paula Ormaechea (WTA 116). „Leider konnte ich nicht an meine ganz guten Leistungen aus den vorangegangenen Partien anknüpfen“, kommentierte Pfizenmaier ihre Endspielniederlage, „aber dennoch war es für mich ein zufriedenstellendes Turnier.“

In Saint-Gaudens war sie mit einem Aufgabesieg über die Französin Aravane Rezai (WTA 187) gestartet. Es folgten die Siege gegen die Russin Yuliya Kalabina (WTA 293) ebenso in zwei Sätzen (7:5, 6:2) wie der Halbfinalerfolg (7:6, 6:1) über die 19-jährige Anna-Lena Friedsam (WTA 167/Andernacher TC), ihre Kollegin aus dem Porsche Talent-Team. In der Vorschlussrunde wurde die 26-jährige Französin Claire Feuerstein (WTA 140) mit 5:7, 6:4, 7:6 aus der Konkurrenz gespielt.
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