Start der Indiaca-WM in Polen

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Spielszene der deutschen Männer gegen Japan (Foto: privat)

Die deutschen Teams sind hervorragend in die Indiaca-WM in Polen gestartet. Am ersten Tag begannen die Titelkämpfe in den Spielklassen der Frauen 40+ und der Männer 40+. Beide Mannschaften zogen dabei erwartungsgemäß in das Halbfinale ein. 

Die Frauen siegten zum Auftakt gegen Luxemburg glatt mit 2:0. Ebenso souverän setzte man sich gegen die Schweiz, Japan und Polen durch. Am Ende der Vorrunde kam es zu einem ersten Highlight der WM. Das Spiel gegen Estland bot den Zuschauern Indiaca der Extraklasse. Nach zwei engen Sätzen mit 23:25 und 25:23 aus deutscher Sicht brachte erst der dritte Satz wiederum denkbar knapp die Entscheidung zugunsten der Estinnen. Im Halbfinale am Freitag trifft die Mannschaft von Bundestrainerin Christina Pietsch auf Japan.

Die Männer mit dem Kamener Martin Daubitz begannen gegen Estland ebenfalls mit einem glatten 2:0 Sieg. Auch gegen Japan blieb das Team von Bundestrainer Jochen Köcher (Malterdingen) ohne Satzverlust. Im dritten Spiel gegen die Schweiz verpasste man dann den Start und lag schnell mit 0:5 hinten. Die Eidgenossen nutzten in der Folge auch aus, dass die Deutschen mit einer bisher wenig geprobten Aufstellungsvariante Probleme hatten und gewannen den Satz deutlich. Danach übernahm aber wieder Deutschland das Kommando und siegte am Ende sicher mit 2:1. Auch in den letzten beiden Spielen gegen Polen und Luxemburg ließen die Senioren nichts mehr anbrennen und gewannen jeweils locker mit 2:0. Sie treffen damit am Freitag im Halbfinale erneut auf Estland.

Zweite Tag der Indiaca-WM

Der zweite Tag der Indiaca-WM verlief aus deutscher Sicht unterschiedlich. Während die Frauen 19+ im Verlauf der Vorrunde zwei Niederlagen einstecken mussten, gewannen die Männer alle Spiele glatt in zwei Sätzen. Beide Mannschaften sind damit aber für das Halbfinale am Freitag qualifiziert.

Die Frauen mit Mieke Schmidt aus Kamen mussten gleich zu Beginn gegen die Mitfavoritinnen aus Estland ran. In einem Spiel auf hohem Niveau unterlagen sie den Baltinnen knapp mit 24:26 und 23:25. Nach zwei souveränen Siegen gegen Polen und Japan folgte dann ein Spiel mit vielen Höhen, aber noch mehr Tiefen gegen die Schweiz. Nach verlorenem ersten Satz spielten sie im zweiten Satz wie ausgewechselt und kämpften sich ins Spiel zurück. Im dritten Satz folgte dann leider der völlige Einbruch und eine deutliche Niederlage. Nach einem glatten Sieg im letzten Spiel gegen Luxemburg beendete das Team von Bundestrainer Marc-Phillip Gessner die Vorrunde als Dritter und trifft im Halbfinale erneut auf die Schweiz. Dort muss sich das Team aber deutlich steigern, wenn es am Freitag in das Finale einziehen will.

Die Männer mit den Kamenern Daniel Marquardt, Matthias Vollmer und Alexander Weber dagegen zeigten von Anfang an, dass sie die Topfavoriten auf den WM-Titel sind. Gleich im ersten Spiel kam es gegen die Esten zum Spiel der beiden größten Kontrahenten. Nach knappem ersten Satz (26:24) dominierten die Männer die Partie und gewannen den zweiten Satz mit 25:20. Es folgten klare Siege gegen Japan und Polen. Auch im letzten Spiel gegen das junge Team aus Luxemburg gaben sich die Jungs von Bundestrainer Hannes Münch keine Blöße und holten sich in überzeugender Manier den Gruppensieg. Sie treffen damit im Halbfinale am Freitag auf Japan.
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