5. Lüner Kegelstadtmeisterschaft - 1.101,22 € für ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Unna

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Michael Folchmann und Susanne Busche
Unna: Kinderhospizdienst | Am heutigen Dienstag besuchte Michael Folchmann stellvertretend für den Kegelverein die Kechlers und als Organisator der 5. Lüner Kegelstadtmeisterschaft den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Unna in der Gabelsbergerstraße 5. Susanne Busche, eine von drei hauptamtlichen Koordinatorinnen, empfing ihn in den freundlich eingerichteten Räumlichkeiten um symbolisch einen Spendenscheck über 1.101,22 € entgegenzunehmen.

Strafgelder und Spenden
Dieser Betrag wurde bereits am 27. Oktober auf das Konto des ambulanten Kinderhospizdienstes überwiesen und setzt sich zusammen aus Strafgeldern für Gossenwürfe sowie freiwilligen Spenden von Privatleuten und der beteiligten Kegelclubs. Nach der herzlichen Begrüßung kam man sofort ins Gespräch und Susanne Busche erzählte von der Arbeit der Koordinatorinnen und der derzeit 55 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Lebensbegleiter der Familien
Anders als man es sich vielleicht vorstellen könnte, sehen sich die dortigen Mitarbeiter als oft langjährige „Lebensbegleiter“ der Familien von Kindern mit einer lebensverkürzenden Krankheit. Kinder- und Jugendhospizarbeit ist häufig noch ein Tabuthema, denn wer spricht schon gerne über den Tod. „Diesen Berührungsängsten gilt es entgegenzuwirken und wer sich einmal näher mit der Arbeit eines Kinderhospizdienstes beschäftigt, wird überrascht feststellen, wie facettenreich die Arbeit hier gestaltet und Aufgaben gemeinsam mit den Ehrenamtlichen und betroffenen Familien bewältigt werden.“, berichtete Susanne Busche.

Ehrenamtliche Arbeit als Bereicherung
„Viele Ehrenamtliche erleben die Arbeit beim ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst als eine Bereicherung und schätzen den Austausch untereinander sehr.“, sagt sie weiter. Obwohl derzeit 10 weitere Interessierte auf ihre ehrenamtliche Arbeit im Kinder- und Jugendhospizdienst Unna vorbereitet werden, kann die Anzahl derer, die sich dieser Arbeit verschrieben haben, nicht groß genug sein. Alle Ehrenamtlichen werden dabei in einem ca. 90 Unterrichtsstunden umfassenden Kurs auf ihre Arbeit in den Familien vorbereitet. Daneben gibt es regelmäßige Praxistreffen, Supervision und Fortbildungsangebote, sodass jeder den nötigen Rückhalt erfährt.

Nach dem etwa einstündigen Treffen stellte Michael Folchmann beeindruckt von dem Gespräch fest: „Man kann die geleistete Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kinderhospizdienstes nicht hoch genug bewerten und wünscht sich, trotz der von diesen Menschen ausgestrahlten Herzlichkeit und Liebe, diese Arbeit niemals selbst in Anspruch nehmen zu müssen.“
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Andreas Nickel aus Lünen | 04.11.2015 | 14:29  
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