Erfolge für Radsportler aus dem Kreis Unna

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Aaron Grosser (l.) und Jan Tschernoster sind stolz auf ihre Erfolge. (Foto: privat)
Unna: Unna |

Weitere große Erfolge holten sich die jungen Radsportler aus dem Kreis Unna
bei der 37. Austragung der Oderrundfahrt 2016.

Das 19-jährige Talent vom Rad-Sport-Vereins (RSV) Unna, Aaron Grosser, gewann die Königs-Etappe der Rundfahrt. Der Pechvogel der “Deutschen Meisterschaft“ in Berlin, hier wurde er 600 m vor dem Ziel in einen Massensturz verwickelt, hat im Trikot des“ NRW Sauerland-Team“ die zweite Etappe der 37. Oderrundfahrt gewonnen.

Nach 162 Kilometern siegte er im Sprint vor dem „Deutschen U23-Meister Pascal
Ackermann“ (Deutsche Nationalmannschaft). Ackermann wurde vor drei Wochen in
Berlin „Deutscher Meister“ und gehört zu den weltbesten Sprintern in der U
23 Klasse. Es war ein Traum von Aaron, einmal den „Deutschen Meister“
Ackermann im Spurt zu bezwingen. Schon auf der 1. Etappe belegte er den 10.
Platz als Spurtsieger des Feldes.

Oderrundfahrt Vorjahressieger Jan Tschernoster vom RSV Werne (Team rad-net) gehörte der Spitzengruppe der 1. Etappe an und belegte den 7. Platz. Damit legte er den Grundstein für seine Titelverteidigung. Bei der 3. Etappe, ein Einzelzeitfahren, eine Spezialität von Jan Tschernoster, zeigte der Deutsche Vizemeister in dieser Disziplin mit Platz 2 hinter dem Cottbuser Nico Heßlich seine Klasse .

Auf der schweren 4. Etappe mit einer 18 % Steigung belegte Tschernoster
Platz 10 und übernahm damit das „Gelbe Trikot“. Grosser kam mit der gleichen
Zeit als 12 ins Ziel. Die Schlussetappe, ein Rennen auf einer schweren 10.8 km Runde um den Zeisigberg mit einer 16 % Kopfsteinpflastersteigung in Podelzig/Wuden, reichte Jan Tschernoster der 20. Platz im Hauptfeld. Damit holte er zum zweiten Male hintereinander den Gesamtsieg in der Oderrundfahrt.

Mit Platz 5 auf der Schlussetappe unterstrich Aaron Grosser ebenfalls seine Top Form. Beide Fahrer vom RSC Werne und RSV Unna gehören mit ihren 19 Jahren mit zu den größten Talenten des deutschen Radsports. Die beiden sind unterschiedlichen Rennfahrer: Tschernoster ist ein Zeitfahrspezialist und
prädestiniert für Etappenrennen und Aaron Grosser ein Sprinter der
Extraklasse.
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