„Ich habe sehen gelernt!“

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Der Künstler Heinz Rosentreter vor einem Teil seiner Ton-Skulpturen.
Seit Heinz Rosentreter im Ruhestand ist, hat er seine Kreativität entdeckt.Jetzt hat der gelernte Maschinenbauer sein eigenes Atelier in Velbert bezogen. Idyllisch gelegen, inmitten von Feldern und Wiesen, liegt das Gut Steinbeck. Hierhin hat es den Künstler Heinz Rosentreter mit seinem Atelier verschlagen.
„Ich habe lange nach einem passenden Objekt gesucht“, so der 71-jährige Wuppertaler. „Als dann das Gebäude des ehemaligen Hofladens auf Gut Steinbeck frei wurde, war ich sofort Feuer und Flamme.“ Seit August ist Rosentreter nun ausschließlich in seinem neuen Refugium kreativ und dass sein Schaffensdrang groß ist, davon zeugen zahlreiche Tonskulpturen in dem lichtdurchfluteten Raum.
„Vor rund acht Jahren habe ich begonnen, meine kreative Seite auszuleben. Anfangs habe ich das perspektivische Zeichnen gelernt, das Aktzeichnen, Stillleben, habe Workshops und Akademien besucht“, so der ehemalige Unternehmensberater. „Dann lernte ich einen Bildhauer kennen, der mit Hammer und Meißel Stein bearbeitete und lernte zum ersten Mal das figürliche Gestalten kennen und war fasziniert.“
Sein persönliches „Aha“-Erlebnis hatte er allerdings, als er durch Zufall den Workshop „Tonarbeiten - plastisches Gestalten“ besuchte. „Das war für mich eine Art Initialzündung. Danach habe ich fast vier Jahre bei einer Künstlerin gelernt und mit ihrer Hilfe sehen gelernt.“ Seitdem hat er einen Blick für markante Dinge. „Ich sehe etwas, lasse mich inspirieren und überlege, wie es umsetzbar ist. Beim Akt müssen die Proportionen stimmen. Das ist Millimeterarbeit“, so der Autodidakt. Figürlich, naturalistisch sind seine Skulpturen hauptsächlich und werden Schritt für Schritt nach Skizzen angefertigt.
Dafür investiert der Künstler viel Zeit: „Im Schnitt bin ich drei Mal in der Woche vier bis fünf Stunden in meinem Atelier.“
Auf zahlreichen Ausstellungen war er mit seinen Skulpturen, die alle Unikate sind, auch schon vertreten, unter anderem im von-der-Heydt-Museum in Wuppertal oder den Güterhallen in Solingen. Die nächsten Ausstellungen sind ebenfalls schon in Vorbereitung. Vorher aber sind erstmal alle Interessierten in sein Atelier eingeladen. Am Samstag, 25. April, und am Sonntag, 26. April, öffnet er jeweils von 13 bis 17 Uhr die Türen zu seiner Kreativzone auf Gut Steinbeck.
Ein neues künstlerisches Projekt gibt es auch bereits: Das Schmieden reizt den Künstler - die Schmiede ist bereits teilweise eingerichtet.

Kontakt:
- Bei Interesse ist ein Besuch des Ateliers möglich
- Atelier auf Gut Steinbeck, Flandersbach 27, Velbert.
-Terminabsprache unter Tel. 0202/2461973
- Auftragsarbeiten sind möglich.
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