Aliyah singt beim Festival!

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Die junge Sängerin Aliyah übt jeden Tag und bereitet sich auf ihren großen Auftritt vor.
 
Ein tolles Team: Mutter Jacqueline Lemke-Akyol unterstützt ihre Tochter Aliyah bei ihrem musikalischen Werdegang wo sie kann.

Junge Velberterin ist beim zweiten Bergischen Rockfestival in Wuppertal dabei

Die Spannung steigt: Auf der großen Bühne der Uni-Halle in Wuppertal können am Samstag, 28. Januar, jugendliche Musiktalente ihr Können unter Beweis stellen. Bereits zum zweiten Mal bietet das Bergische Rockfestival außergewöhnlich begabten Nachwuchsmusikern eine Plattform, um sich vor großem Publikum zu präsentieren. Mitten unter ihnen ist die 13-jährige Sängerin Aliyah aus Velbert.

Sie kann ihr Glück noch gar nicht fassen. Sozusagen in allerletzter Sekunde wurde die Velberterin für das Festival in Wuppertal nominiert. Beim Hören ihrer Demo-CD wird gleich klar: Hinter dem zierlichen Mädchen verbirgt sich eine große Stimme. Fast schüchtern erzählt die Schülerin, wie es dazu kam. Erst im Dezember gab sie ihr erstes Konzert beim „Bandprojekt 4“ im Kontakthof in Wuppertal. Das Publikum war begeistert und für Aliyah war das die Eintrittskarte für das Schülerrockfestival in Wuppertal.

„Als das Publikum nicht aufhören wollte zu klatschen, war das ein tolles Gefühl.“

„Am Anfang war ich sehr aufgeregt. Aber irgendwann ging es dann und ich konnte mich ganz auf das Singen konzentrieren“, erinnert sich Aliyah an ihren ersten Auftritt. „Und als das Publikum nicht aufhören wollte zu klatschen, war das ein ganz tolles Gefühl.“ Die rund hundert Zuhörer waren ganz aus dem Häuschen, bestätigt auch Mutter Jacqueline Lemke-Akyol. Für Gesangslehrer Florian Franke von „Music`s cool“ sei das Anlass genug gewesen, seine junge Schülerin für das Festival vorzuschlagen. Der erfahrene Talentscout studierte selbst Gesang und Komposition und erkannte sofort, welches Potential in dem quirligen Mädchen steckt. Und obwohl das „Line up“ so kurz vor Beginn natürlich schon fest stand, gaben die Organisatoren dem jungen Talent mit der großen Stimme eine Chance.

Bis zu 4.000 Besucher werden in der Uni-Halle erwartet

Begleitet von Gitarristin Jaqueline Rubino, wird die junge Gesamtschülerin nun vor weit mehr Zuhörern ihr Können unter Beweis stellen müssen. Bis zu 4.000 Besucher werden in der Uni-Halle mit ihren zwei Bühnen erwartet. Doch Aliyah bleibt ganz cool. Lampenfieber habe sie schon, aber die Vorfreude sei größer. „Wenn ich etwas kann, dann möchte ich das auch zeigen. So eine Gelegenheit möchte ich mir nicht entgehen lassen“, so die Sängerin, für die Ehrgeiz kein Fremdwort ist.

Dabei hat sie erst seit eineinhalb Jahren Gesangsunterricht. Und seit gerade mal einem halben Jahr spielt sie Klavier. Gesungen habe Aliyah aber eigentlich immer schon, so ihre Mutter. „Egal ob in der Badewanne, beim Aufstehen, beim Zubettgehen - schon als kleines Kind hat sie ständig gesungen. Und das hat sich bis heute nicht geändert.“ Eigentlich war es die Oma, die dafür gesorgt hat, dass ihre Enkeltochter professionellen Gesangsunterricht bekommt. „Das Kind braucht Unterricht“, entschied diese, erinnert sich Mutter Jacqueline. Sie teile als Einzige in der Familie Aliyahs Gesangsleidenschaft und singe auch heute noch im Chor.

„Ich atme jetzt ganz bewusst und kann die Töne besser halten.“

Fortschritte bemerkt Aliyah inzwischen selbst bei ihrer Stimmbildung: Viel habe sich verändert. „Ich atme jetzt ganz bewusst und kann die Töne besser halten.“ Dabei kommt sie eigentlich mit jeder Tonlage zurecht. Allerdings sind es eher Songs männlicher Interpreten, bei denen sie sich richtig Zuhause fühlt. Daher erstaunt es nicht, dass sie für das Festival die Songs „Too close“ von Alex Clare und „Au revoir“ von Mark Forster vorbereitet hat.
Im Publikum werden natürlich die Eltern, Großeltern, Freunde und Klassenkameraden die Daumen drücken für den großen Auftritt. Aber schief gehen kann eigentlich nichts, denn in erster Linie möchte die 13-Jährige Spaß haben und wichtige Erfahrungen sammeln. Ebenso wie die anderen mutigen Nachwuchsstars. Die Jüngsten werden beginnen, dann folgen die Schülerbands und diese reichen ihre Mikrofone dann an routinierte und professionellere Bands weiter. Es wird gerappt, gerockt und gefeiert - ein Multimedia-Spektakel, mit buntem Rahmenprogramm, bei dem man neben den Newcomern der Region auch den einen oder anderen bekannten Namen entdecken kann.

Einen Traumberuf hat Aliyah auch schon. Eine berühmte Sängerin möchte sie werden. Und dafür wirft sie jetzt alles in eine Waagschale. Auch Castings für Talent-Shows im TV schließt sie auf ihrem Weg dorthin nicht aus. Und wer Aliyahs Stimme einmal gehört hat, der weiß: Alles ist möglich!

Das Festival:
-Das 2. Bergische Schülerrockfestival hat sich aus der Vernetzung Solinger, Remscheider und Wuppertaler Bandfestivals entwickelt.
-Wann: Samstag, 28. Januar
-Wo: Uni-Halle Wuppertal, Albert-Einstein-Straße 20
-Beginn: 16 Uhr, Einlass 15.30 Uhr
-Ende: 23 Uhr
-Tickets gibts unter: www.remscheid-live.de
-Weitere Infos unter www.rockprojekt-wuppertal.com
-Jugendliche bis 12 Jahren haben freien Eintritt.
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