Applaus ist der schönste Lohn: Artisten für eine Woche!

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Fleißige Akrobatinnen: Joleen, Pearl und Carlotta lieben das Zirkusprojekt und haben schon mehrmals in ihren Sommerferien daran teilgenommen.
"Manege frei" hieß es wieder beim "Ferienspaß für Kids": 90 Kinder waren an der Zirkusprojektwoche beteiligt

Das Programm "Ferienspaß für Kids" in Velbert machte es auch in diesem Jahr wieder möglich: Eine Woche lang konnten sich Kinder ihren Traum vom Zirkusleben verwirklichen und als Clown, Jongleur, Feuerspucker, Zauberer oder Akrobat in die Manege eines richtigen Zirkuszeltes treten. Und selbst das Publikum durfte nicht fehlen.

Bereits im elften Jahr ist es der "Circus ZappZarap" aus Leverkusen, der an der Seite des Jugendzentrums Höferstraße und der Sportjugend Velbert unter dem Motto "Neues probieren - Grenzen überwinden" einen Hauch von Zirkusluft in den Sommerferien nach Velbert bringt.
Auf der großen Wiese vor der Grundschule Birth üben auch an diesem Mittag kleine Artisten für ihren großen Auftritt. Auch wenn die Wiese noch weich vom Regen der vergangenen Tage ist, der Motivation von Joleen, Pearl und Carlotta tut das keinen Abbruch: Auf einer Zirkuszeltplane üben die drei Akrobatinnen konzentriert ihre Kunststücke. Jongleure balancieren Teller auf dünnen Stäben und aus dem großen Zirkuszelt dringt Musik nach draußen, denn auch hier wird fleißig für die Zirkusvorstellung geübt.
"Das Wetter hat es diesmal nicht so gut mit uns gemeint", so Stefan Reinecke vom Jugendzentrum Höferstraße. "Doch die Kinder hat das nicht wirklich gestört. Sie sind mit der gleichen Begeisterung dabei, wie schon in den Jahren zuvor." Außerdem habe man in die Turnhalle der Grundschule Birth ausweichen können, daher konnte ohne große Unterbrechung geübt werden. Denn natürlich haben alle Kinder den Ehrgeiz, dass alles perfekt klappt, wenn Eltern, Großeltern und Freunde zuschauen.

Perfektion und Höchstleistung sind nicht das Ziel

Dabei ist Perfektion oder Höchstleistung nicht das pädagogische Konzept des "Circus ZappZarap", der schon seit 30 Jahren eng mit Schulen zusammenarbeitet. "Die Betreuer legen viel Wert darauf, dass alle Kinder ihre ganz persönlichen Talente entdecken und präsentieren, egal ob schüchtern, sportlich oder unsportlich, mit oder ohne Handicap", so der Mitarbeiter der städtischen Einrichtung weiter. Dabei sei "Neues probieren" und auch mal "Grenzen überwinden" wichtig. Besonders im Vordergrund stehe das Wahrnehmen, Lernen und das gemeinsame Erleben. "Die Kinder unterstützen und helfen sich weitest möglich gegenseitig. Die Betreuer greifen nur ein, wenn es nicht anders geht." Über das Schauspielen als Clown oder Zauberer sei es den Kindern möglich, neue Talente an sich zu entdecken, die ihnen vorher vielleicht nicht bewusst waren. Vor fremdes Publikum und die eigenen Eltern zu treten, einen Trick vorzuführen und Applaus zu bekommen, stärke das Selbstbewusstsein und sei für jedes Kind der schönste Lohn.
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