Feuerwehr Heiligenhaus: Nachbarschaftshilfe in Wülfrath

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(Foto: Feuerwehr Heiligenhaus)

Nachbarn helfen sich - nicht nur privat. Am vergangenen Sonntag rückte eine Löschgruppe der Heiligenhauser Feuerwehr nach Wülfrath aus. Die dortige Feuerwehr war in einem personalintensiven Einsatz gebunden, Kräfte aus den Nachbarstädten sicherten den Grundschutz - und mussten sogar zu einem Feuer ausrücken.

Am Sonntag wurde die Feuerwehr Heiligenhaus mit dem Stichwort "Überörtliche Hilfe" nach Wülfrath gerufen. Da die Kräfte der Kalkstadt fast komplett mit einem Einsatz am "Bochumer Bruch" gebunden waren, war Unterstützung aus den Nachbarstädten nötig. Feuerwehrfrauen und -männer aus den umliegenden Städten, unter anderem aus Heiligenhaus, stellten Kräfte für den sogenannten "Grundschutz", die Feuerwache an der Wilhelmstraße wurde besetzt.

Gegen 17.45 Uhr rückten die Kräfte aus Mettmann und Heiligenhaus auch in ihrer Vertretungsfunktion in den Stadtteil Flandersbach aus. Nach einem Verkehrsunfall ging das verunfallte Fahrzeug in Flammen auf, der Brand konnte jedoch schnell gelöscht und die Fahrerin bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut werden.Nach rund drei Stunden konnte der Einsatz für die mehr als 40 eingesetzten Wülfrather Feuerwehrkräfte beendet und die überörtliche Wachbesatzung entlassen werden.

"Nachbarschaftshilfe ist Ehrensache", erläutert der Pressesprecher der Heiligenhauser Feuerwehr, Nils Vollmar. "In der Vergangenheit haben wir bei Großeinsätzen selbst immer davon profitiert, da ist es selbstverständlich diese Hilfe auch zu erwidern."
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