,Jojo' Sich erweitert das Kartenspiel „La Cosa Nostra“

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Getestet und für gut befunden. Auf der Essener Spielemesse wurde die Erweiterung von "La Cosa Nostra" der Öffentlichkeit vorgestellt.
 
"Spielmacher" Johannes Sich auf der Essener Spielemesse.

Markteinführung des Spiels war vor drei Jahren – jetzt stellte Johannes Sich seine Erweiterung auf der Spielemesse in Essen vor

Wie schon das Basisspiel „La Cosa Nostra“ vor drei Jahren (der Stadtanzeiger berichtete), musste auch seine Erweiterung mehrere Testphasen durchlaufen, bis sie an den Start gehen durfte. Jetzt stellte der Velberter Johannes ,Jojo' Sich die Spielerweiterung des „knallharten Mafia-Kartenspiels“ auf der Spielemesse in Essen einem breiten Publikum vor.

„Spieljunkies" unter sich: Es gibt wohl keine bessere Möglichkeit, ein Spiel auf seine Praxis-Tauglichkeit prüfen zu lassen, als vom Publikum der weltweit größten Brettspiel-Publikumsmesse. Und wie schon bei der Markteinführung von „La Cosa Nostra“ vor drei Jahren, hat auch die Erweiterung dieses Brettspiels die "Feuer-Taufe" bestanden. Viele der Testspieler auf der Essener Messe waren begeistert. „Das ist für mich und mein Team natürlich ein wichtiges Feedback. Jetzt hoffen wir, dass die Erweiterung ein ähnlicher Erfolg wird, wie das Basisspiel."
Das hat sich nämlich seit seiner Markteinführung im Jahr 2014 bereits 4000 Mal verkauft. Für ein Kleinverlags-Spiel ein toller Erfolg. "Aktuell haben wir 1500 Spiele am Markt“, so der studierte Kommunikations-Designer, der gleichzeitig Spielautor, Grafiker und Illustrator des Brettspiels ist. Sein Team, das sind unter anderem Daniel Goll als Kommunikationsdesigner, der sich um Layout, Grafik und Online-Auftritte kümmert, und Tobias Jochinke, der als Kommunikations- und Ausstellungsdesigner bei der Grafik und Messeauftritten hilft.

„‚Guns For Hire‘ heißt die aktuelle Erweiterung. Sie ist das zweite Spiel, das wir über Crowdfunding realisierten. Schon das Basisspiel wurde erfolgreich über die deutsche Crowdfundingplattform ,Startnext' finanziert“, so der Spiel-Erfinder. „Mehr als 700 Unterstützer haben jetzt mit rund 19.000 Euro dazu beigetragen, dass wir auch das neue Projekt verwirklichen konnten.“

Spielerweiterung ergänzt das Basisspiel "La Cosa Nostra" 

„Guns For Hire“ beinhaltet 30 neue Karten, die mit dem Grundspiel "La Cosa Nostra" kombiniert werden. Bei diesem übernimmt jeder Spieler die Rolle eines Mafiabosses und befehligt einige Gangster. Mit den Gangstern lassen sich dann Aktionen ausführen, vom Zigarettenschmuggel bis hin zum Mordanschlag. Für die meisten Jobs benötigt man Unternehmen. Wenn man nicht selbst über diese verfügt, muss man mit seinen Mitspielern Deals aushandeln. Jojo Sich: „Mit jeder Runde werden die Möglichkeiten vielfältiger, die Jobs lukrativer, die Angriffe brutaler. Dadurch wird die Zusammenarbeit untereinander attraktiver und Verrat immer verlockender. Denn am Ende gewinnt nur einer – und das ist derjenige, der das meiste Geld beiseite geschafft hat.“

Bei der Erweiterung des Basisspiels kommen nun neue Gangster ins Spiel. Sie entstammen internationalen Gangs wie der Yakuza, den Maras oder der Russenmafia. Diese Spezialisten können im Laufe des Spiels angeworben werden, um die eigene Crew zu verstärken. „Wir haben auch bei der Umsetzung des sogenannten ‚Add-On‘ nichts dem Zufall überlassen und es gab wieder eine längere Testphase“, so der Diplom-Designer. Auch wenn es bei „La Cosa Nostra“ rund 200 reich illustrierte Spielkarten gibt, ist es vom Aufbau und seinem Equipment her kein klassisches Kartenspiel, vielmehr gehört es mit seinen Würfeln, Geldscheinen, Deal-Marken und Kartenablegefeldern zu den Brettspielen. „La Cosa Nostra“ ist, wie nicht schwer zu erkennen ist, kein "freundliches Spiel" – eher düster, böse, mit finsterer Atmosphäre und das mit Absicht – schließlich handelt es von der italienisch-stämmigen Mafia in den USA.
„Wir haben damit eine Lücke auf dem deutschen Spielemarkt entdeckt. Drogen, Prostitution und Glücksspiel, das ist die Welt der Mafia. In Deutschland sind Spiele meist familientauglich und mit freundlicher Stimmung unterlegt“, so der Velberter Spielautor. Daher richte sich das Spiel auch eher an Erwachsene. „Ich habe allerdings auch schon oft gehört, dass gerade Eltern mit Kindern im Teenager-Alter wieder gemeinsame Spielnachmittage verbringen, bei denen trotz des finsteren Sujets, viel geredet und gemeinsam gelacht wird." Was will man mehr, denn vor allen Dingen sollen Spiele ja unterhalten. Am besten in der Gemeinschaft.

Mehr Infos zu dem Spiel gibt es unter www.lacosanostra-kartenspiel.de.
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