Olga - die Melk-Kuh!

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Glückliche Kinder auf dem Bauernhof: Heike Adelberger (pädagogische Betreuung) und Tochter Rebecca gestalteten zwei erlebnisreiche Tage für die Ferien-Kids.
 
Mit "Olga der Melk-Kuh" hatten die Kinder jede Menge Spaß.
Mit Ziege, Schwein und Kuh auf "du und du": Zwei Tage Ferienspaß auf dem Bauernhof

Schweine bürsten, Ziegen füttern, Kühe melken - welches Kind träumt nicht davon? 15 Jungen und Mädchen bekamen diesen Traum gerade erfüllt. Zwei Tage lang durften sie auf dem Örkhof in Langenberg "Bauer" spielen.

"Ferienspaß für Kids" heißt das Programm der Stadt Velbert, das dies wieder ermöglicht. Dank einer Kooperation zwischen der Sportjugend Velbert im Stadt-Sport-Bund Velbert (SSB) und vielen Velberter Vereinen sowie Institutionen können auch in diesem Jahr wieder viele Kinder attraktive Angebote in Form von Tagesausflügen, Sport-, Wochen- und Mehrtagesveranstaltungen erleben.

An diesem Vormittag treffen sich 15 Ferienspaßkinder mit Heike Adelberger, verantwortlich für den Bereich Pädagogik auf dem idyllisch gelegenen Örkhof. Unterstützt wird sie von ihrer Tochter Rebecca. Und das ist gut so, denn die sechs- bis zehnjährigen Kinder können es kaum erwarten, mit dem Tagesprogramm zu starten und tollen übermütig auf dem Hof herum. Adelberger: "Die Kinder sind voll und ganz bei der Sache und freuen sich schon auf das Tagesprogramm, denn das beinhaltet immer eine kleine Überraschung."
Besonders "Olga - die Melk-Kuh" hat es den Kindern angetan. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, dass Olga gar keine richtige Kuh ist. Eine Melk-Attrappe mit echtem Kuhfell und langem Kuhschwanz sorgt für ebenso viel Vergnügen. Abwechselnd setzen sich die kleinen "Hilfsbauern" auf den Melkschemel und melken Olgas künstlichen Euter. Andere Kinder kraulen derweil den Hofkater Felix oder stöbern im Kräutergarten.

Bereits am Tag zuvor haben die Kinder schon jede Menge erlebt. Begeistert erzählen sie davon, dass sie die "dicke Jorinde" bürsten durften. Hierbei handelt es sich nicht etwa um einen wuscheligen Hund. Nein, Jorinde gehört zu den vier Hausschweinen und alle Kinder sind überzeugt davon, dass es ihr gefallen hat, denn sie habe "laut gegrunzt". "Und Butter haben wir selber gemacht", erzählt Marlene. "Wir haben Sahne in Marmeladengläser gefüllt und dann so lange geschüttelt bis die Butter fertig war."

Auch heute steht wieder viel auf dem Programm, dass sich Heike Adelberger mit ihrer Tochter überlegt hat. Nach einem morgendlichen Spielkreis, geht es zu den Ziegen. Die stehen bereits auf der Wiese und lassen sich nicht lange bitten - kaum werden sie von den Kindern gerufen, kommen sie auch schon angesprungen. Gerne fressen sie das Knäckebrot vorsichtig aus der Hand ihrer Besucher und bald schon trauen sich alle Kinder mitzumachen.
Von den Ziegen geht es dann über die Wiesen zu den Kälbchen und die dürfen sogar gestreichelt werden und haben "eine ganz weiche Nase", wie Merle aufgeregt erzählt. Nach so vielen Erlebnissen ist erst einmal eine kleine Stärkung nötig, denn anschließend warten schon die Hühner auf die kleinen Naturforscher. Und wer sich traut, nimmt sogar ein Huhn auf den Arm, streichelt es und stellt fest: "Der Schnabel ist ganz schön spitz, aber die Federn sind ganz weich und kuschelig." Natürlich darf auch das lustige Eiersuchen nicht fehlen, denn dafür sind die Hühner ja in erster Linie da. Und noch etwas wird an diesem Tag gesucht: Federn. Kleine, große, braune, weiße... Hieraus basteln die Kinder zum Abschluss Halsketten und präsentieren sie stolz ihren Eltern. Eine schöne Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag auf dem Örkhof.
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