Soroptimist-Frauen helfen Kindern. Verein „Hilfe für Kinder“ erhielt 4.000 Euro von den Soroptimisten

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Der Club „Soroptimist International“ (SI) Heiligenhaus/Velbert gründete sich im Mai vergangenen Jahres als 208. Club bundesweit. Jetzt spendete er 4.000 Euro an den Velberter Verein „Hilfe für Kinder“.

Wochenlang waren die Soroptimist-Frauen kreativ und haben viele schöne und nützliche Sachen erstellt. Verkauft wurden sie auf dem Heiligenhauser Weihnachtsmarkt und der Erlös konnte sich sehen lassen. Insgesamt 2.500 Euro erwirtschafteten die engagierten Mitglieder des Clubs.
„Wir haben den Betrag dann noch aus eigenen Reihen auf 4.000 Euro aufgestockt“, so Brigitte Schaffart, Schriftführerin des Vereins. „Auf diesen hohen Spendenbetrag sind wir natürlich besonders stolz.“ Mit dem Verein „Hilfe für Kinder“ habe man wieder eine Einrichtung gefunden, die mit ihrer Arbeit insbesondere Kinder und ihre Familien unterstütze. Als freier Träger der Jugendhilfe anerkannt, muss der Verein ohne öffentliche Mittel auskommen und ist auf Beiträge und Spenden angewiesen. Kooperationspartner sucht der Verein daher immer, so Vorsitzende Dr. Hannelore Aretz. „Wir sind erste Anlaufstelle für Eltern oder Fachkräften in Kitas, Schulen oder anderen Einrichtungen, die nicht mehr weiter wissen und professionelle Hilfe im Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern benötigen.“
Hauptaufgabe des Vereins sei es, über solche Krisensituationen hinwegzuhelfen, sei es durch Beratung, Diagnostik oder Vernetzung.
„Prävention heißt das Zauberwort“, so Dr. Fritz Pellander, Leiter des Ambulanten Diagnose- und Therapiezentrums, das vor rund sieben Jahren von dem Verein gegründet wurde. Das Konzept, das er mit seinen Mitarbeitern erarbeitet hat, baut auf dem Gedanken auf: Früh erkennen - früh helfen. „Kinder sind unser höchstes Gut, die unsere Fürsorge, unseren Schutz und unsere Hilfe brauchen“, so der Leitgedanke des Vereins, den auch die Frauen von Soroptimist unterstützen möchten. 26 Frauen aus den unterschiedlichsten Berufszweigen haben sich in dem noch jungen Club bereits vernetzt. „Von der Weinhändlerin über Ärztinnen bis hin zur Kauffrau kann man bei uns alles finden“, so Dr. Wiebke Förster, zweite Vorsitzende der Soroptimisten. „Allerdings sind wir beim Handwerk noch ein bisschen unterbesetzt.“ Denn gerade die Vielfalt der einzelnen Berufe mache das Netzwerk aus und sorge für viele unterschiedliche Impulse, im Austausch der Clubmitglieder untereinander, so Förster. Die Frauen treffen sich monatlich, hören Vorträge und besprechen Projekte.
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