Tablets sorgen für Lernmotivation bei Grundschülern

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Thomas Alexander von der Volksbank Sprockhövel, Rektorin Dagmar Peters und Lehrerin Hannah Postler (von links), mit Schülern der Wilhelm-Ophüls-Schule.

Wilhelm-Ophüls-Schule setzt seit zwei Jahren Tablets im Unterricht ein

Die digitale Welt ist längst auch bei Kindern angekommen. Für Schulen oft genug eine Herausforderung. Die Wilhelm-Ophüls-Grundschule setzt daher moderne Technik auch im Unterricht ein. Tablets sorgen bei den Grundschülern seit zwei Jahren für mehr Lernmotivation.

Für die Drittklässler der Wilhelm-Ophüls-Schule ist es längst nichts Neues mehr, als ihre Lehrerin Hannah Postler an diesem Vormittag die Tablets an die Schüler verteilt. Mathematik steht auf dem Stundenplan. Nicht für alle Schüler ein Lieblingsfach, doch mit den Tablets macht es „ein bisschen mehr Spaß“, findet nicht nur die neunjährige Lena. Auch ihre Freundinnen Josi und Jamira arbeiten gern mit dem Gerät und haben mit dessen Umgang schon Routine „Wir setzen die Tablets im Deutsch-, Mathe-, und Sachunterricht ein“, so Hannah Postler. „Gerade, wenn die Schüler in den sogenannten EVA-Stunden eigenverantwortlich arbeiten sollen, ist das Gerät eine große Hilfe.“ In diesen Stunden könne jeder Schüler selber bestimmen welche Aufgaben er mit Hilfe des Tablets üben möchte. Die Daten werden gesammelt und die Lehrerin kann im Anschluss genau sehen, welcher Schüler was geübt hat und wo es noch Probleme gibt. „Abgestimmt auf die individuellen Leistungen habe ich dann die Möglichkeit weitere Aufgaben freizuschalten.“ Möglich ist dieser Einsatz moderner Technik durch Sponsoren, wie der Sparkasse HRV und der Volksbank Sprockhövel. „Wenn es um Bildung geht, sind für uns Sponsoringmaßnahmen selbstverständlich“, so Thomas Alexander, Leiter Marketing der Volksbank Sprockhövelvon. „Bildung ist eine der wichtigsten Aufgaben, von Anfang an. Daher hat uns dieses Projekt an einer Grundschule besonders gefallen. Dabei ist uns wichtig, dass es kein anonymes Sponsoring ist. Gerade bei den regionalen Projekten schauen wir uns gerne persönlich an, wie vor Ort gearbeitet wird. Das Kennenlernen ist wichtig.“ Doch auch der Förderverein und die Eltern der Schule sind an der Finanzierung beteiligt. „Ohne diese vielseitige Unterstützung sind solche und andere Projekte an Schulen nicht denkbar. Daher sind wir sehr dankbar dafür, schließlich werden gerade an den Grundschulen die Grundlagen für den weiteren Werdegang der Schüler gelegt. Das ist sehr wichtig und wird leider häufig unterschätzt“, so Rektorin Dagmar Peters. „Die Tablets sind an unserer Schule ein Lernelement unter vielen anderen.“ Auch wenn die Finanzierung der Tablets, jedes Jahr erneut auf sichere Beine gestellt werden muss, ist Petra Groß, erste Vorsitzende des Fördervereins, optimistisch, dass dies auch in Zukunft klappt: „Es handelt sich um Leasing-Geräte. Damit sind wir immer auf dem neusten technischen Stand. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Sponsoren, hoffen wir auch in Zukunft dieses Projekt an unserer Schule durchführen zu können."
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