Theater-AG freut sich über 500 Euro

Anzeige
Mit Feuereifer bei der Sache sind die Kinder der Theater-AG an der Max-und-Moritz-Grundschule. Hier absolvieren sie gerade eine Warm-Up-Übung zu Beginn der Probe.
Velbert: Max- und Moritz-Grundschule | Lehrerin Petra Schröder war zum Heulen zumute: In den Sommerferien hatte es am Standort Nierenhof der Grundschule Max und Moritz einen Wassereinbruch gegeben. Die Folge: „Sämtliche Kulissen unserer Theater-AG waren verschimmelt.“
Umso größer war jetzt die Freude, als Günter Draken, Filialleiter der Sparda-Bank in Velbert, eine Probe der Theater-AG besuchte. Mit im Gepäck hatte er einen Scheck über 500 Euro. In der zweiten Runde der Sparda-Spenden-Wahl war die Grundschule in Nierenhof berücksichtigt worden. „Das freut uns sehr“, sagte Schröder, „denn es sind einige Neuanschaffungen nötig“.
Die Zweit- bis Viertklässler proben zwei Schulstunden pro Woche. „Es macht Spaß, sich in andere Personen hineinzuversetzen“, begründet Line ihr Engagement. Und Ortwien ergänzt: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich den ganzen Text auswendig gelernt habe. Das macht mich stolz.“
Zurzeit bereitet die AG das Stück „Herr Plattwalz und der Waldkönig“ vor. Es kommt zur Wiedereröffnung des Bürgerhauses zur Aufführung, die eigentlich für Januar geplant, aber auf April verschoben wurde. So bleibt den Acht- und Neunjährigen noch ein bisschen mehr Zeit, bis der Text sitzen muss.
Inhaltlich geht es um den Senderwald, der abgeholzt und mit Villen bebaut werden soll. Dies versuchen die Langenberger zu verhindern – mit (fast) allen Mitteln: Ein Zauberstaub kommt ebenso zum Einsatz wie Macho, der Hund von Herrn Plattwalz... Ob‘s am Ende gelingt und der Wald erhalten bleibt, wird noch nicht verraten.
Draken war von den Eindrücken der Probe begeistert: „Wenn ich hier in die lächelnden Gesichter gucke, weiß ich, das Geld ist gut investiert.“
Und dann wurde er noch in eine Übung einbezogen: Als Statue in einem Museum durften die Schüler den Filialleiter so drapieren, wie sie wollten. Draken musste einfach nur still halten. Dann wurden die Kinder aus dem Raum geschickt und eine andere Gruppe musste eine Kleinigkeit an der lebendigen Statue verändern. Dann hieß es für die Museumsdetektive herauszufinden, welches Detail verändert worden war - eine große Gaudi, nicht nur für die Kinder.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.