Wohnung in Langenberg brannte vollständig aus - mit Video

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(Foto: Feuerwehr)
Velbert: Bonsfelder Straße |

Eine Wohnung in Langenberg brannte am Donnerstag vollständig aus, das teilt die Feuerwehr mit.

 Bereits auf der Anfahrt zur Bonsfelder Straße im Velberter Ortsteil Langenberg war um 15.11 Uhr eine hohe Rauchsäule sichtbar. Hierhin rückten alle per Sirene alarmierten Kräfte des Einsatzbereiches Langenberg sowie die hauptamtlichen Kollegen aus. Dort brannte es im ersten Obergeschoss in einer Wohnung über einer Spielhalle in voller Ausdehnung. Flammen schlugen sowohl auf der Vorder- wie auch auf der Rückseite aus dem Objekt an der Fassade entlang. Umgehend wurde vom Einsatzleiter Verstärkung durch weitere ehrenamtliche Kräfte aus Velbert-Neviges und Velbert-Mitte angefordert, um den massiven Löschangriff mit zahlreichen C-Rohren, teilweise über die eingesetzte Drehleiter, zu unterstützen.
Michael Kurschattke, Mitglied in unserer Facebook-Gruppe Lokalkompass Niederberg, stellte uns dazu einen Film zur Verfügung:



Drei Bewohner wurden vom Rettungsdienst untersucht. Zwei von ihnen wurden zur Kontrolle und um eine Rauchgasvergiftung auszuschließen, mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.

Brandausbreitung konnte nicht verhindert werden

Eine Brandausbreitung vom ersten auf das zweite Obergeschoss konnte aufgrund der Bausubstanz des Altbaus - die Decken bestanden teilweise aus Holz - nicht verhindert werden. Den Einsatzkräften gelang es dennoch, gegen 16.30 Uhr das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.Jedoch waren lange danach noch umfangreiche Nachlöscharbeiten notwendig, um die letzten Glutnester zu löschen. Hierzu wurden Zwischendecken demontiert. Sechs Einsatzkräfte waren noch bis zum Freitagmorgen vor Ort, um ein Aufflammen zu verhindern.

Alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind unbewohnbar

Alle Wohnungen des Mehrfamilienhauses sind entweder aufgrund von Brandrauch oder durch Löschwasser unbewohnbar. Das Ordnungsamt der Stadt Velbert hat für die Bewohner Alternativunterkünfte organisiert.Aufgrund des lange andauernden Einsatzverlaufes wurden Kräfte des DRK hinzugezogen, um die rund 50 Einsatzkräfte zu verpflegen.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 02.12.2017 | 10:33  
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