City soll attraktiver werden

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Sie sind kein Investitions- oder Bauprogramm, verfolgen kein Eigeninteresse und werden vom Land bezahlt. Die Rede ist vom Flächen.Pool NRW. Jetzt „knüpfen“ sie sich die Heiligenhauser Innenstadt vor, genau genommen zwei konkrete Standorte: die Oberstadt und ein altes Firmenareal in Hetterscheidt.

Beworben hatte sich die Stadt Heiligenhaus schon vor geraumer Zeit um die Aufnahme in den Flächen.Pool NRW. Nach der positiven Entscheidung des Landes wurde die Stadt schließlich in das Programm aufgenommen und die Akteure der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft NRW (BEG), die als Kooperationspartner für den Flächenpool tätig werden, stellten sich und ihr Programm vor.
„Die Heiligenhauser Standorte haben überzeugt. Jetzt setzen sich die Stadt, die Grundstückseigentümer und Flächenpool an einen Tisch und erarbeiten die weitere Vorgehensweise“, so Thomas Lennertz, Geschäftsführer der BEG. „Ziel aller weiteren Schritte ist, das innerstädtische Flächenpotenzial in Heiligenhaus optimal zu nutzen.“ Dabei sollen die zentral gelegenen, aber untergenutzten oder sogar brachliegenden Flächen wieder einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Die Aufgabe von Flächenpool liege bei diesem Prozess während der nächsten drei bis vier Jahre in der Steuerung der Dialoge zwischen der Stadt und den Interessen der jeweiligen Eigentümer. Nicht selten nämlich gebe es genau hier Unklarheiten, auch durch komplizierte, kleinteilige Eigentumsverhältnisse, die sinnvolle Entwicklungen dieser wichtigen Grundstücke blockieren würden, so Lennertz.
„Dabei sind Impulse aus der Inhaberschaft und auch kreative Ideen sehr wichtig“, so der Technische Beigeordnete der Stadt Heiligenhaus Harald Flügge. „Wir wollen grundsätzlich über eine neue Nutzung dieser Gewerbestandorte nachdenken.“ Hierbei handelt es sich einmal um das Firmengelände der ehemaligen Firma Dörrenhaus in Hetterscheidt, am Südring das Gelände der Firma Strenger und ein Gelände östlich der Heiligenhauser Innenstadt, also im Bereich Bahnhofstraße/Winkelstraße/Sachsenstraße.
Mehr Attraktivität für die Heiligenhauser Innenstadt soll unter Berücksichtigung von Strukturwandel und Ansprüchen der Bewohner entstehen. Dabei steht die gewerbliche Nutzung genauso wie die Wohnnutzung optional zur Wahl.
„Die Menschen wollen da leben, wo Leben ist. Das Leben in den Innenstädten wird immer beliebter, daher muss die Heiligenhauser City ein attraktiver Aufenthaltsort sein, fahrradfreundlich, barrierefrei und grün.“
Finanziert wird das Projekt zu 75 Prozent aus Landesmitteln. Den Rest teilen sich die Eigentümer und die Stadt Heiligenhaus.
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