SPD-Senioren besuchen Linz am Rhein

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Linz: Rhein | Einen wunderschönen Tag verbrachten 39 Mitglieder und Gäste der AG 60 Plus aus Langenberg und Neviges bei ihrer Schifffahrt auf dem Rhein von Bonn aus zum wunderschönen Örtchen Linz. Mal abseits von der großen Politik gönnte sich die „Altersabteilung“ der SPD eine Tour durch den schönsten Teil des Rheintales. Mit dabei auch die ehemalige SPD-Ratsfrau Christel Otto aus Langenberg, die erst vor kurzem ihren 90-sten Geburtstag feiern konnte.
Von Langenberg aus ging es mit dem Bus in die alte Bundeshauptstadt Bonn. Dort wartete schon das Schiff, das die Senioren nach Linz bringen sollte. Viele Erinnerungen wurden wach. Noch immer ist der „Lange Eugen“, das Hochhaus, in dem ehemals die Bundestagsabgeordneten residierten, ein stadtbildprägendes Gebäude. Jetzt wird er von den Vereinten Nationen genutzt und unterstreicht damit die Weltbedeutung der Bundesstadt Bonn. Fast gegenüber der Drachenfels, die wohl bekannteste Erhebung des Siebengebirges. Kurz dahinter rheinaufwärts dann Rhöndorf, der Wohnsitz des ersten Kanzlers der Bundesrepublik, Konrad Adenauer. Nicht weit davon den Strom hinauf, die Haltestelle Unkel. In Unkel wohnte Willy Brandt, der 1972 mit 45,8% das für die SPD beste Bundestagswahlergebnis ihrer Geschichte erreichte. Weiter den Rhein hinauf dann die Brücke von Remagen, die, weil sie dem Sprengversuch der Wehrmacht im zweiten Weltkrieg standhielt, ab dem 7.März 1945 den ersten Übergang der alliierten Truppen über den Rhein ermöglichte und damit wahrscheinlich tausenden Soldaten das Leben rettete. Erst 10 Tage später brach sie dann zusammen, da war das rechtsrheinische Ufer aber von den Alliierten schon gesichert.
Nach zwei Stunden Fahrt legte das Schiff dann in Linz am Rhein an. Dort zerstreute sich die Gruppe, ein Teil genoss rheinische Gerichte und Getränke in den netten Lokalen der Altstadt von Linz, ein anderer Teil sah sich in dem liebenswerten Städtchen um, das mit seiner Fachwerkarchitektur und seinen steilen Sträßchen ein wenig an Langenberg erinnert, wenn man vom Rhein mal absieht, mit dem sich der Deilbach nun doch nicht messen kann.
Die Rückfahrt, wieder mit Schiff und Bus, wurde auf allgemeinen Wunsch um zwei Stunden nach hinten verlegt, so dass man erst um 20 Uhr in Langenberg eintraf. Noch beim Verabschieden hörte der AG60 + - Vorsitzende Wolfgang Werner vor allem eins: „Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei!“
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