Das Spiel mit den Pressemitteilungen

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Velbert: HKS | Am 17.02.2015 wurde ca. 1 Minute nach Beendigung der Sonderratssitzung, eine „meiner Meinung“ nach, schon vorgefertigte Pressemitteilung veröffentlicht.

Es wurde mitgeteilt: „Der Rat der Stadt Velbert hat soeben in öffentlicher Sitzung mit großer Mehrheit die sofortige Vollziehung der am 15. Oktober 2013 und am 18. Februar 2014 beschlossenen…..“

Gestern den 20.02.2015 um 18 Uhr sind die Anmeldungen an den weiterführenden Schulen beendet worden. Ebenso das schon viel zu lang andauernde Anmeldeverfahren für die zu neu errichtende Sekundarschule.

Wo aber ist die Pressemitteilung der Stadt zu den Zahlen?


Kann es sein, dass man den Eltern und Bürgern jetzt mitteilen muss, dass die Sekundarschule mit nur 22 Anmeldungen und 28 Zweitstimmen nun schon zum zweiten Mal gescheitert ist! Warum wartet man mit dieser Information so lange? Seit längerer Zeit ist festzustellen, wenn es darum geht etwas für die Stadt „Positives“ zu berichten, wird sehr schnell gehandelt. Geht es aber um negative Angelegenheiten, wird so lange wie möglich gezögert, um noch Plan B,C,D,E,F,…Z. auszuarbeiten.

Warum wird nicht mitgeteilt, dass eine erneute Klage zur Wiederaufnahme der aufschiebenden Wirkung anhängig ist und sollte diese positiv für den Kläger verlaufen, ein nachträgliches Anmeldeverfahren für die Heinrich-Kölver-Realschule möglich sein wird? Das wären wichtige Infos für die Eltern. Sicherlich kann man jetzt sagen, die betreffenden Personen wurden ja schon von anderer Seite, reichlich informiert z.B. über soziale Netzwerke. Eine Mitteilung seitens der Stadt an die Presse hätte allerdings eine ganz andere Tragweite. Dann müsste auch ein Herr Kling (SuperTipp) einmal etwas Neutrales schreiben.

Somit sind wir, Stand heute 21.02.15, genauso weit wie vor dem 17.02.15 nur das zu den immer noch nicht vorhandenen Planungssicherheiten jetzt auch noch Anmeldungen dazu gekommen sind, die später evtl. wieder revidiert werden müssen.

Die Möglichkeit das Gesicht zu wahren und erhobenen Hauptes aus der Sache zu kommen, wurde ja auf das sträflichste Missachtet, lieber zieht man eine Sache auf Gedeih und Verderb durch.

Es wird der Tag kommen, wo auch der Letzte im Rat und der Verwaltung erkennen wird, dass MIT den Bürgern zu arbeiten besser ist, als gegen die Selbigen.
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