Sportlerehrung wird in Velbert nachgeholt

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Der Veranstaltungsort, das Bürgerhaus Langenberg, war ein Grund für die fehlende Akzeptanz der "Nacht des Sports". Trotz Shuttle-Services wollten nach Auskunft des Stadt-Sport-Bundes viele Sportler nicht in den Stadtteil fahren. Foto: Archiv/Dabitsch
Velbert: Schloss Hardenberg |

Der Stadt-Sport-Bund Velbert hatte mit dem Hauptsponsor Stadtwerke Velbert beschlossen, aufgrund des enttäuschenden Kartenvorverkaufs die Nacht des Sports abzusagen (Stadtanzeiger berichtete). Die Ehrung der „Sportler des Jahres 2016“ wird nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 8. Januar erfolgen.

 
Dann werden die Erstplatzierten in den Kategorien Einzelsportler und Mannschaft des Jahres mit dem "Velberter Sportschlüssel 2016" im Rahmen einer kleinen Feierstunde für geladene Gäste im Schloss Hardenberg ausgezeichnet. Wer die Auszeichnung bekommt, steht zwar bereits fest, ist aber noch streng geheim.
Der Stadt-Sport-Bund hat zudem Ursachenforschung betrieben, warum die "Nacht des Sports" so wenig angenommen worden war. „Die Enttäuschung ist immer noch riesengroß und der extrem schlechte Kartenverkauf absolut nicht nachvollziehbar“, fasst Renate Duderstadt, stellvertretende Vorsitzende des Stadt-Sport-Bunds Velbert, die Gefühle der Veranstalter zusammen. „Im vergangenen Jahr wurde das vom Organisationsteam begonnene neue Konzept vom Publikum sehr gelobt, lediglich ein stilvolles Essen für diesen außergewöhnlichen Abend wurde bei der Publikumsbefragung gewünscht. Genau diesen Wunsch haben wir diesmal erfüllt. Durch unseren Sponsor, die Stadtwerke Velbert, war es möglich, an festlich gedeckten Tischen ein exzellentes Drei-Gänge-Menü, ergänzt um ein erstklassiges Entertainment-Programm und eine Top-Live-Band sowie Sportvorführungen von Velberter Vereinen zu einem nur sehr geringen Preisaufschlag anzubieten. Zusätzlich gab es überaus attraktive Preise zu gewinnen, jede Eintrittskarte war ein Los – Nieten gab es keine.“

Preis zu hoch, falscher Veranstaltungsort

Bei der Analyse der Absagegründe wurden in erster Linie der zu hohe Eintrittspreis und der Ortsteil Langenberg genannt. "Das Publikum will zwar ein hochwertiges Essen, offensichtlich aber nicht so viel Geld dafür bezahlen. Ebenso fährt kein Velberter nach Langenberg, obwohl der kostenlose Shuttle-Service angeboten wurde", so die Verantwortlichen des Stadt-Sport-Bunds. "Diese Erkenntnisse, verbunden mit den Ergebnissen der Publikumsbefragung aus dem Vorjahr, lassen nicht gerade positiv in die Zukunft blicken, ob es auch 2017 eine Ehrung der Sportler des Jahres geben wird", so Duderstadt weiter. Diese Diskussion wird auf der Jahreshauptversammlung des Stadt-Sport-Bunds im Frühjahr mit allen Velberter Sportvereinen gemeinsam diskutiert.
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