„Wir sind finanziell gut aufgestellt“

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Schnee auf dem Ascheplatz an der Hohenbruchstraße: Nicht optimal fürs Training, aber vor allem freuen sich die Sportfreunde, dass sie die Anlage vor der Schließung bewahrt haben. (Foto: Ulrich Bangert)
Velbert: Hohenbruchstraße |

Sportfreunde Siepen betreiben wieder ihren Ascheplatz

Es lag zwar noch eine dicke Schneedecke auf dem Platz, aber das hinderte die Aktiven der Sportfreunde Siepen nicht daran, mit dem Training zu beginnen. Das bisschen Schnee stört den Vorsitzenden Michael Schwäbe und seinen Stellvertreter Paul Schock nicht - man ist froh, den Platz als Verein wieder bewirtschaften zu können.

„Die Stadtverwaltung wollte die Anlage wegen des knappen Haushalts schließen und so 22.000 Euro im Jahr einsparen“, weiß Paul Schock. Zum 1. Januar wurde der Ascheplatz an der Hohenbruchstraße daher von den Sportfreunden übernommen. „Jetzt bringen wir die 12.000 Euro an Betriebskosten und 10.000 Euro für Pflege und Erhaltung auf“, freut sich der Vizevorsitzende, der viele gute Gespräche hatte und Unterstützung durch Sponsoren erfuhr. „Auf jeden Fall sind wir finanziell so gut aufgestellt, dass wir die Anlage in diesem Jahr halten können“, versichert Paul Schock. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, den Betrieb auf dem 1982 gebauten Platz zu erhalten: „Ich habe schon als Bambini hier gespielt“.

Inzwischen zieht auch Leben in das Vereinsheim ein, erste private Geburtstagsfeiern fanden bereits statt. Noch ist Einiges zu tun, Anfang März ist die offizielle Eröffnung. Traditionelle Veranstaltungen, die bei den Bewohnern des Siepen in der Vergangenheit gut ankamen, wie Osterfeuer und Sommerfest, sollen wiederbelebt werden.

Sportlich läuft es für den Verein nicht so gut

Sportlich läuft es für den Verein nicht so gut: „Wir tun uns ein bisschen schwer“, klagt Paul Schock. „Wir sind zwar im vergangenen Jahr in die Kreisliga B aufgestiegen, aber jetzt spielen wir gegen den Abstieg.“ Mit dem Spielertrainer Andreas Nitas vom Heisinger SV und den Neuzugängen Dimitrios Trasias (ebenfalls Heisinger SV), Lukas Sender (TuS Homberg), Tobias Ohlsen (TSV Neviges), Marco De Parade (Fortuna Wuppertal) sowie Benjamin Meusel und Anatassioa Kaiafas (beide SSVg Heiligenhaus II) hofft man, die Klasse zu halten. Nach einigen Freundschaftsspielen beginnt am 5. März die Punktejagd in der Rückrunde gegen den FC Langenberg.
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