Großer Auftritt der "Männer-Chorgemeinschaft" im Konzert in der Friedenskirche.

Anzeige
Velbert: Friedenskirche | Das Konzertmotto war Programm: 3 Chöre im Einklang – mit Liedern der Welt. Veranstalter Männer-Chorgemeinschaft Velbert unter der Leitung von Lothar Welzel, der Frauenchor Chorisma (14 junge Damen) unter Frauke Hoppe und der Meisterchor im Chorverband NRW Ars Cantica (11 Herren im besten Alter) mit Sänger und Chorleiter Michael Smetten boten ein höchst abwechslungsreiches Programm, ergänzt durch Instrumentalmusik von Matthias und Thomas Bartylla (Saxophon und Klavier) von der Band Foss Doll und einer solistischen Opernszene mit Chorbariton Norbert Stevens mit der Chorgemeinschaft.
In der bis auf den letzten Platz ausverkauften, akustisch trockenen Friedenskirche hatten die Chöre ein wenig Mühe, richtig schönen Chorklang zu erzeugen. Am besten gelang das dem Velberter Meisterchor Ars Cantica mit intonationssicheren, klangschönen Darbietungen sowohl bei den eher getragenen Chören (im ersten Teil: Über die Heide, Schon dämmert es leise) als auch bei den flotteren Liedern (im zweiten Teil: Il est bel et bon, Die lustgen Musikanten) – in allen Teilen ein Hörgenuss.

Auch dem jungen Frauenchor Chorisma merkte man an, dass Chorleiterin Frauke Hoppe sie auf den Punkt optimal vorbereitet hatte. Mit ihren hellen und klaren Stimmen und guter Intonation konnten sie mit Liedern von Schumann und Beethoven ebenso begeistern, wie mit der slawischen Melodienfolge „Balkanfeuer“ von Otto Groll.

Bei den Auftritten der Männer-Chorgemeinschaft gefielen besonders „Spatz und Eule“ von Dvořák und der Filmhit „Moon River“ (Frühstück bei Tiffany) in einer Bearbeitung von Lothar Welzel. Überzeugen konnten die Herren zusammen mit "Chorisma" und Lothar Welzel am Klavier mit dem "Mondchor" aus „Die lustigen Weiber von Windsor“ von A. Lortzing und gemeinsam mit "Ars Cantica" mit dem "Abendlied" ebenfalls in einer Bearbeitung von Lothar Welzel. Begeistern konnten sie am Schluss zusammen mit allen beteiligten Sängern und Musikern beim „Evening Prayer“ des jungen norwegischen Komponisten Ola Gjeilo, einer geistlichen Komposition für vierstimmigen gemischten Chor, Klavier und Tenorsaxophon, den die Besucher mit einem lang anhaltenden Beifall bedachten.

Solistisch sorgten Matthias Bartylla am Saxophon mit der „Summertime“ von Gershwin, bestens begleitet von Thomas Bartylla am Klavier, und Bariton Norbert Stevens mit der Arie des Don Magnifico aus der Rossini-Oper „La Cenerentola“ für zwei Höhepunkte des Konzerts. Während Matthias Bartylla seine ganze Routine als langjähriger Frontmusiker von Foss Doll einbrachte, bewies Norbert Stevens neben einigem Gesangstalent auch eine beachtliche schauspielerische Leistung.
Ein schöner Konzertnachmittag für alle Besucher.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.