Kultur unterm Ringleuchter

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Sie sind froh, den Bürgern aus Velbert und den umliegenden Städten auch in der Spielzeit 2015/2016 wieder ein umfangreiches Kulturangebot präsentieren zu können: Holger Richter (links), Dezernent des Fachbereichs Bildung, Kultur und Sport, Anja Franzel, Künstlerische Leitung Theater Velbert, die stellvertretende Vorsitzende des Velberter Kulturausschusses Doris Liebig, Judith Stankovic3 vom Kinder- und Jugendtheater sowie Hermann-Josef Schmitz, Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Velbert.
Spielzeit 2015/2016: Kulturelle Vielfalt für Jung und Alt findet auch wieder im Bürgerhaus statt.Wer den neuen Velberter Spielplan für die Spielzeit 2015/2016 in die Hand nimmt, entdeckt einige Neuerungen.


Und das nicht nur wegen der vielen neuen Musik-, Tanz- und Theater-Produktionen, die Anja Franzel und Judith Stankovic vom Theater Velbert zusammengestellt und in den bunten Kalendern in chronologischer Reihenfolge sowie mit Anmerkungen und Hinweisen dargestellt haben, sondern auch weil es bei den Spielstätten zu Veränderungen kommt. „Wir freuen uns, dass wir im Januar das Historische Bürgerhaus wieder eröffnen können“, so Hermann-Josef Schmitz, erster Vorsitzender des Kulturausschusses der Stadt Velbert.
Mit einer Eröffnungswoche (15. bis 24. Januar) soll das Gebäude in Langenberg seiner Bestimmung übergeben werden. Doch auch schon vorher wird kulturelle Vielfalt geboten, sei es in der Vorburg des Schlosses Hardenberg, im Forum Niederberg oder in der Eventkirche. „Offizieller Auftakt der Spielzeit 2015/2016 ist am 4. September mit der Musik-Produktion ,Viertelklang‘“, informiert Anja Franzel, Künstlerische Leitung des Theaters Velbert.
Auf Theater, Musiktheater, Sinfoniekonzerte, Kabarett und mehr können sich Kulturliebhaber freuen. „Mit dem Konzert der Kammerphilharmonie Wuppertal am 12. Februar können wir sogar eine Uraufführung bieten“, so Franzel stolz. Aber auch die Inszenierung des Bewegtbildtheaters „staub“ am 14. April sei hervorzuheben. „Bei dieser ungewöhnlichen Produktion werden die Zuschauer auf der Bühne des großen Saals im Bürgerhaus sitzen, während sich die Künstler im Zuschauerraum bewegen.“
Sowieso biete das Bürgerhaus viele neue Möglichkeiten, nicht nur technisch. „Der große Saal mit der handbemalten Rabitz-Decke und dem historischen Ringleuchter versprüht einfach einen besonderen Charme“, so Holger Richter, Dezernent vom Fachbereich Bildung, Kultur und Sport.

Und auch den Kindern und Jugendlichen der Stadt wird wieder ein abwechslungsreiches Programm in der kommenden Spielzeit geboten.


„Das Stück ,Ssst‘ richtet sich bereits an Kleinkinder ab zwei Jahren. Es ist von kurzer Dauer, mit wenigen Worten, dafür aber mit viel Musik und Pantomime“, so Judith Stankovic vom Kinder- und Jugendtheater. Insgesamt 16 Produktionen im Vormittagsbereich, die sich an Kindergartenkinder und auch Schulklassen richten, würde es geben. Darüber hinaus finden zwei Familienkonzerte und das Kinderwinter-Theaterfestival statt.
Themeninhalte wie Cybbermobbing, Magersucht und auch die Flüchtlingsproblematik werden hingegen bei der Jungen Bühne aufgegriffen. Hiermit wolle man Jugendliche ab 13 Jahren ansprechen. „Angelehnt an die Vorgaben des Zentralabiturs wird es auch ,Die Verwandlung‘ nach Kafka zu sehen geben“, informiert Stankovic. „Außerdem wird die lustige Geschichte rund um den Jungen ,Tschick‘ nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf aufgeführt.“
Die Programmhefte liegen ab sofort aus. Außerdem sind sie als PDF-Dateien auf der Homepage der Stadt Velbert zu finden. „Der Kartenvorverkauf beginnt am 3. August“, informiert Anja Franzel, die außerdem darauf hinweist, dass es auch ein neues Abo-System gibt: „Bürger können sich zwischen zwei verschiedenen Abonnements entscheiden, bei einem können sie drei, bei dem anderen fünf Veranstaltungen kombinieren.“
Darüber hinaus können Tickets auch über www.neanderticket.de gekauft werden.
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