"Aktion Tschernobyl" sucht noch Gasteltern

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Im vergangenen Jahr war die Kindergruppe auch beim Bürgermeister. Foto: PR
Jubiläum bei der "Aktion Tschernobyl": Zum 25. Mal organisiert die Heiligenhauser Gruppe einen Erholungsurlaub für Mädchen und Jungen aus der Ukraine, und zwar vom 23. Juni bis zum 15. Juli. Dafür werden noch einige Familien gesucht, die bereit sind, eins der neun- bis 15jährigen Gastkinder bei sich aufzunehmen. Für einen abwechslungsreichen Aufenthalt der jungen Ukrainer in Heiligenhaus und Umgebung wird, wie schon in den vergangenen Jahren, die "Aktion Tschernobyl" sorgen, die als Arbeitsgruppe zum Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes gehört. Es wird wieder eine Morgenbetreuung geben, sodass sich die Familien nicht ständig um ihre Gastkinder kümmern müssen. Mit Hilfe von Vereinen, Parteien, Politikern und Privatleuten wird ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm in Heiligenhaus und Umgebung zusammengestellt. Finanziert wird das Ganze; zum Beispiel die ziemlich teure, 26stündige Busfahrt von Kiew und zurück, wie schon in den vergangenen Jahren durch Spenden, um die von der "Aktion Tschernobyl" ständig geworben wird.

13 Mitarbeiter der Heiligenhauser Hilfsorganisation sowie Gasteltern aus früheren Jahren sind im vergangenen September für acht Tage nach Kiew gereist, um sich vor Ort über die aktuellen Verhältnisse zu informieren und direkten Kontakt mit "ihren" Kindern aufzunehmen. Die Gruppe erlebte viel Gastfreundschaft und eine Stadt, in der das Leben in letzter Zeit immer schwieriger geworden ist. Vor allem ständig steigende Preise, zum Beispiel für Energie, machen den Menschen sehr zu schaffen. Das gilt besonders auch für die Familien, aus denen die Kinder stammen, die in Heiligenhaus Erholung in einer angenehmeren Umgebung finden sollen. Es sind meist Familien, die auf die eine oder andere Weise unter den nachwirkenden Folgen des Atomunglücks von Tschernobyl leiden. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter Tel. 02056/4422 und per Email an gaby.slotta@gmx.de.
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