Alexander Mies Leidenschaft für schnelle Autos

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„Andere nehmen ihre Kinder mit zum Fußball, wir wurden zum Motorsport mitgenommen“, resümiert Sohn Alexander. Kein Wunder, dass da schnell der Wunsch heranwuchs, in die Fußstapfen seines Vaters zu steigen.

Schon lange hat der 23-Jährige sein Kart gegen ein hochmotorisiertes Auto eingetauscht. „Seit vergangenem Jahr fahre ich für BMW.“ Der 235 i racing ist sein Dienstwagen. Rund 20 Wochenenden im Jahr geht es für ihn auf die Strecke. „Manchmal fangen die Wochenenden schon mittwochs für mich an“, sagt er. Für ihn ist der Rennsport, im Gegensatz zu seinem Bruder Christopher, allerdings ein reines Hobby.
Ein Hobby, bei dem es um viel Konzentration und mentale Stärke geht. Mentales Training, darauf setzt auch das Team und so lernen die Fahrer, „sich selbst wieder zu motivieren“ und starke Nerven zu bewahren. Alexander freut sich, dass er im Rennsport freizeitmäßig aktiv sein kann. „Profis sind ständig unterwegs, ich aber kann morgen wieder mit meinen Freunden feiern.“
Nachdem er dann beispielsweise auf einem der zehn Langstreckenrennen am Nürburgring Gas gegeben hat, oder in Zoldern, so tauscht er nach den Rennen seinen BMW wieder gegen einen Audi A 3 ein, mit dem er dann zu seinem normalen Job in Heiligenhaus fährt.
Auf den öffentlichen Straßen wird dann nach Vorschrift und nicht nach Schnelligkeit gefahren, aber „natürlich hat man einen deutlich besseren Überblick. Die Dimensionen liest man wesentlich besser.“
Seit Beginn seiner Motorsportkarriere geht Alexander Mies für Bonk Motorsports an den Start. Von 2002 bis 2007 war er im Kartsport erfolgreich. 2008 stieg er in den Automobilslalom ein und erreichte direkt im ersten Jahr gleich zwei Siege und diverse Podiumsplatzierungen. 2010 gelang ihm der Klassensieg in der Klasse V2 beim zehnten Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft mit Bonk Motorsport.
2011 erzielte er fünf Klassensiege in der Klasse V3 in der VLN-Saison 2011, den Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen. 2012 fuhr er erstmals Einsätze im BMW M3 GT4. 2013 wurde er Gewinner der VLN Junior-Trophäe, erreichte sieben Klassensiege in der VLN Langstreckenmeisterschaft und den Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
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